2004

DogInstinkt
 Tierische Gedanken zum Zeitgeschehen
  

 Alles  Suchen  Auswahl  Detail 

 |<  <  >  >| 

94 Einträge gesamt:  1  11  21  31  41  51  61  71  81  91 

Datum ^Meldung
22.03.02, 09:15Ich lehne Volksentscheide grundsätzlich ab. Mit Volksentscheiden werden
Stammtischparolen umgesetzt. Die Steuerung erfolgt durch die Medien, allen
voran BILD. Mir begegnen täglich Menschen mit BILD unterm Arm. Mit stolz
geschwellter Brust schauen diese "Intellektuellen" um sich und heischen nach
Anerkennung: "Seht her Leute, ich kann lesen! Mir genügt die Überschrift und
ich weiß alles!" Wenn es allerdings daran geht, die Bedienungsanleitung
eines Kühlschrankes oder eines Staubsaugers zu lesen, dann ist der Ofen aus.
Gott bewahre uns vor Volksentscheiden und der daraus resultierenden
Machtfülle dieser Zeitgenossen!
Grüße B. Schwab, Koblenz

20.03.02, 22:03
Die Rot-Grüne Hydra und ihre 1000 Köpfe

"Hallo, Sandy !", rief ich: "Hast Du schon den neuen Routenplaner der Sauber Partei Deutschland Dir angesehen ?" "Wie, Routenplaner SPD ?" fragte mich Sandy. "Na, der Spendenskandal begann in Köln, ging dann nach Aachen, bewegte sich nach Wuppertal, danach Recklinghausen in Richtung Berlin und peng - machte die SPD einen Fallrückzieher von Recklinghausen und schwenkte ab nach Mülheim, da kann ja Düsseldorf nicht mehr weit sein. Und wenn der Spendenskandal bis nach Berlin vorgedrungen wäre, dann stell Dir mal vor, in welche Erklärungsnot der Bundeskanzler, absoluter Medienkasper der Partei, gekommen wäre. Da ist es schon besser, den Sheriff Müntefering auf eine andere Spur zu lotsen. Mann, der reitet dem Spendenskandal hinterher, seine Hufe brennen schon und mit seiner Pump-Gun schießt er ganz gezielt auf alle korrupten Köpfe der Rot-Grünen Hydra. Nur treffen tut er keinen, ich glaub, der hat die Munition vergessen. Aber ohne Wirkung bleibt dies nicht. Ist doch erstaunlich, wie viele Politiker sich lieber mal selbst anzeigen, dann gehen sie straffrei aus. Und es werden immer mehr. Ich glaube, da werden sich die Reihen der Sauber Partei Deutschland straff lichten. Hoffentlich bleiben noch ein paar für die Regierung übrig, sonst müßten die aus Kräftemangel zurücktreten. Wäre sowieso empfehlenswert, ich glaube kaum, daß irgendein Bürger etwas dagegen hätte. Aber bei 4,3 Millionen Arbeitslosen dürfte das Thema "Kräftemangel" doch zu erledigen sein, oder ? Gefragt ist nicht Qualität, sondern Quantität und die haben wir reichlichst zu bieten. Straffreiheit für jeden korrupten Politiker, aber Einschränkung der im Grundgesetz einem jedem Bürger garantierten Grundrechte - und auch das "straffrei". Die eigenen Pfründe sichern und das mit stillem Zugeständnis der Parteigenossen, wird es öffentlich, ist jeder stumm, geht es aber um die Grundrechte der Bürger, sind alle einverstanden. Warum ? Pfui Daibel, ich sag`s ja, Dog es stinkt."
17.03.02, 12:18

Peter Böttcher
Adlerstr. 21
28203 Bremen
Tel./Fax: 0421 339 83 47
eMail: PSS.Boettcher@t-online.de

? Demokratie ?

Wir alle haben in den letzten, man kann schon fast 2 Jahre sagen erlebt, was es heißt, unter Staatsterror zu leben.

Arroganz, Lügen, Geld, Parteienklüngel, Pöstchengerangel etc. vieler Politiker und Medien-Proleten haben uns, die zu ihren ausländischen Vierbeinern stehen, dass soziale Leben zerstört.

Rassen wurden einfach von Geburt her durch in Parteienschleim verschlungene Richter und angebliche Wissenschaftler als gefährlich abgestempelt und zur Krönung bekam dieses Pseudo-Gesetz auch noch den Segen des Bundespräsidenten durch seine Unterschrift.

Die Politiker gaukelten dem Mob Sicherheit vor. Und wir ärgerten uns, kämpften mit demokratischen Mitteln, die dann wiederum vom o.g. Personenkreis im großen und ganzen außer Kraft gesetzt wurden.

Letzte Woche habe ich hier auf den Seiten ein paar alte Leserbriefe durchgelesen.

Einer dieser Briefe hat mich ziemlich mitgenommen, denn jemand schrieb:

„Gebt mir mein Leben zurück“.

Die ganzen letzten Tage haben wir mit Freunden hierüber diskutiert, weil wir genauso fühlen.

Im Jahr 2001 schreibt jemand in Deutschland: „Gebt mir mein Leben zurück“.

Ich habe mir nur einmal meine Familie angeschaut.

Mein Opa war im ersten und zweiten Weltkrieg.
Meine Mutter hat als Jugendliche ihre Gesundheit im zweiten Weltkrieg verloren.
Mein Vater hat seine ganze Jugend durch den zweiten Weltkrieg verloren.
Der Opa meiner Frau starb im zweiten Weltkrieg.
Wir holen zwei Hunde aus dem Tierheim, um ihnen ein normales Leben zu geben und werden von diesem Staat durch einen Staatsterror sondergleichen verfolgt.

Jeder Verbrecher hat in diesem Lande mehr Rechte als wir Halter dieser liebenswürdigen Hunde.

Als mir dieses so durch den Kopf ging, habe ich mich gefragt, was hat das, was hier im Land geschieht, mit Demokratie zu tun?

Ich durfte in Frieden aufwachsen und mir die Welt anschauen.

Für dieses Privileg mussten Tausende von GI´s sterben.

Den Amerikanern haben wir unsere Freiheit und den Glauben an Demokratie zu verdanken.

Ohne die Amerikaner würden wir sicherlich immer noch glänzende Augen bekommen, wenn unser Volksvertreter Herr Hitler im deutschen TV die Neujahrsrede abhalten würde.

Jetzt wird Demokratie in Deutschland langsam zum Unwort des Jahres. Dieses dürfen wir nicht weiter hinnehmen.

In ein paar Monaten ist Wahlkampf. Wir sollten mitmachen.

Wie?

Ganz einfach: Über diese Missstände, die man mit uns treibt, müssen wir an die Öffentlichkeit. Es ist doch im Moment so, dass nur wir Betroffene uns die Köpfe heiß reden und all die anderen Menschen wissen von nichts.

Wenn jeder von uns wichtige Sachen, die auf diesen Seiten veröffentlicht werden, mehrfach ausdruckt oder kopiert, jeder soviel er kann und diese dann an Personen, Verbände etc. im In- und Ausland an Menschen, die nicht betroffen sind und kein Internet haben verteilt oder verschickt, können wir mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Oder schreibt Eure eigenen Geschichten auf und sendet diese an Gott und die Welt.

Gebt die Adressen der Internetseiten von AW weiter.

Macht Flugblätter mit dem Betreff „Die Kampfhundlüge“ und darunter führt Ihr die Internetadressen von AW auf. Verteilt diese in den Internet Cafes oder in den Abteilungen der Kaufhäuser.

Wir haben nur noch uns. Zeitungen, TV, Politiker etc. helfen uns nicht!

Ich habe z.B. alle meine Versicherungen, die in ihrem Kleingedruckten das Wort Kampfhund hatten, mit Hinweis hierauf gekündigt.

Als ich das Plakat bei Karstadt Hamburg Wandsbek sah, auf dem stand: „Betreten mit Kampfhunden verboten“ habe ich sofort meine Kundenkarte mit Hinweis hierauf an Karstadt zurückgegeben.

Nachdem Bremen die schwachsinnige Hundeverordnung einführte, kaufte ich nichts mehr in dieser Stadt.

Jedem Hundehalter, dem ich in Holland begegnete, habe ich von der Volksverdummung erzählt. Teilweise auch anschließend Unterlagen zugesandt.

Von Demos halte ich nicht so viel. Die letzten Demos, denen ich zufällig begegnete, machten mir immer Angst.

Aus diesem Grund: 50 Personen demonstrieren für Frieden und werden von 50 Polizisten begleitet, sodass die ganze Veranstaltung aussieht, wie eine Promotionsveranstaltung eines Waffenherstellers.

Die Demonstrationen der Zukunft werden mit Sicherheit besser über das Internet abgehalten.

Lieber Achim, wenn Du diese tollen Seiten nicht gehabt hättest, weiß ich nicht was ich manchmal gemacht hätte. Gerade nach Eddys Tod haben mir Deine Seiten viel Kraft gegeben.

Nun ist gut, ich bin hier nicht bei der Oscar Verleihung (verdient hättest Du einen)!

Last uns jetzt alles dran setzen, um für Demokratie in diesem Land zu kämpfen.

Zum Schluss.

Ein Beispiel deutscher Menschlichkeit:

Eine kleine Geschichte, die mir immer wieder Kraft gegeben hat und was von deutschen Zahnrädchen der Macht ausgehen kann.

Diese Geschichte entspricht den Tatsachen.

Es war die Zeit, als noch der deutsche Volksvertreter Herr Adolf Hitler unser geliebtes Vaterland leitete. Es ist die Geschichte von Judith.

Man hatte gerade in Deutschland beschlossen, dass man Juden nicht mag und deshalb führte die Regierung Rassegesetze ein.

Man verbot den Juden sich auf eine Parkbank zu setzen.

Man verbot den Juden öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Man verbot den Juden, dass ihre Kinder auf deutsche Schulen gehen durften.

etc.

Kurzum, dass soziale Leben wurde den Juden in diesem Lande genommen.

Man hörte auch schon von netten Hallen, die man extra für diese Deutschen jüdischen Glaubens gebaut hatte.

Es gab zu dieser Zeit eine jüdische Organisation, die jüdische Kinder vor den deutschen Zahnrädchen des Herrn Hitler retteten/abkauften, um sie nach Palästina in Sicherheit zu bringen.

Judiths Vater nahm Kontakt zu dieser Organisation auf, um seine beiden Kinder in Sicherheit zu bringen.

Davon erfuhr ein deutscher Beamter.

Es gab sicherlich jetzt längere sachbezogene Gespräche.

Dieser deutsche Beamte machte Judiths Vater daraufhin einen echten deutschen Vorschlag.

Eines seiner beiden Kinder darf in Frieden in Palästina und leben, dass andere Kind darf mit Mama und Papa ins Gas.

Na, liebe Leser, wie hätten Sie entschieden???

Welches Ihrer Kinder hätten Sie ins Gas geschickt?

Ich jedenfalls kann an dieser Stelle überhaupt nicht mehr denken. Und die letzten Tage von Judiths Familie hätte ich nicht erleben dürfen.

Judith lebt heute in einem Kibbuz in Israel. Sie hat 3 Kinder und 4 Enkel.

Von ihren anderen Familienmitgliedern hat sie nichts mehr gehört. Sie wurden vergast.

Ich hoffe, diese guten Menschen werden niemals deutschen Boden betreten. Aber warum sollen sie auch, es gibt soviel schöne Länder.

Was aus den Kindern und Enkeln des deutschen Beamten wurde, kann ich nicht sagen.

Könnte mir aber vorstellen, dass ein Abkömmling einer solchen Kreatur in irgend einer deutschen Amtsstube hockt und sich mit Perversitäten wie „das Gesetz zur Bekämpfung von ausländischen Hunden“ beschäftigt und hierbei seine sexuelle Befriedigung findet und der Höhepunkt seines beruflichen Lebens darin besteht, seinem Vorgesetzten den Mastdarm hoch zu kriechen.

Shalom
IN MEMORY OF EDDY, KILLED BY THE GERMAN GOVERNMENT


Peter Böttcher






16.03.02, 22:11
"Hallo,Sandy ! Der Spendenskandal unserer Sauber Partei Deutschland verläuft ja schleppend, aber wenigstens sind die schon bis Wuppertal und Recklinghausen vorgestoßen. Na, ja, Aufklärung gleich Null, aber Steuergelder kostet`s schon kräftig, allein die Kosten für die ermittelnde Staatsanwaltschaft, Untersuchungsbeamten, Untersuchungsausschuß und und und", erklärte Gina. "Tja," meinte Sandy:"Bezahlen doch unsere Herrchen und Frauchen, 2 Wochen im Monat arbeiten die nur dafür, um die gesetzlich verordnete Steuerlast zu bewältigen. Aber Akt Absurdum dabei ist, daß Herrchen und Frauchen mit den Steuerngeldern diese Rot-Grüne Bestechlichkeitsschlange nähren, wie eine Mutter ihr Kind. Und diese Rot-Grüne Hydra will sich auch noch per Gesetzentwurf am Grundgesetz vergreifen. Da gibt`s nur eins - Kopf ab. Und die anderen 2 Wochen im Monat kriegen sie ausbezahlt, damit müssen die dann halt einen ganzen Monat wirtschaften, während diese Rot-Grünen Sesselhocker vorn und hinten die Hand aufhalten und kräftig das Polster unter`m Arsch mit Geldscheinen stopfen. Pfui Deibel, Dog, es stinkt !"
09.03.02, 18:27
"Hallo Gina", rief Sandy: "Endlich kann die CDU aufatmen, die SPD hat ihren kölschen Spendenskandal !" "Wow", sagte ich: "Rote und schwarze Kassen, die Eierköpfe können`s nicht lassen, verhökern ihre Parteiensessel, dann wird die Spende zur Stolperfessel. Und kommt das ganze noch ans Licht, sagt jeder weise "ich wußte es nicht"." "Tja, die Sauber Partei Deutschland kann sich jetzt vertrauensvoll an den Club Der Unbelehrbaren wenden, um Erfahrungsaustausch zu betreiben," wendete Sandy ein. "Ne, ne, die CDU wird jetzt die härtesten Geschütze auffahren, um der Sauber Partei Deutschland eine gewaltige Breitseite zu verpassen. Glaubst Du, die haben vergessen, wie die SPD beim schwarzen Spendenskandal untersucht, gebohrt, verhört und ausgewertet hat ? Gleiches Recht für alle !" antwortete ich Sandy. "Und wir werden jetzt auch mal schnüffeln gehen, denn Köln ist erst der Anfang !" schlug Sandy vor: "Du weißt ja, Dog es stinkt !"
06.03.02, 20:05"Hy Gina !" begrüßte mich Sandy:"Patentrezept zum Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland heißt jetzt, raus aus Deutschland, der Run auf Arbeitsplätze in den Ländern der Europäischen Union wird ausgerufen." "Sag mal, haben unsere europäischen Nachbarn nicht selbst mit horrenten Arbeitslosenzahlen zu kämpfen ?" fragte ich. "Doch, reichlichst", antwortete Sandy:"Deshalb wartet man schon ganz gespannt auf die Invasion der Deutschen." "Also, was ich nicht verstehe, wir selber müssen qualifizierte Leute aus dem Ausland importieren, weil wir nicht in der Lage sind, selbst qualifizierte Leute auszubilden. Und jetzt sollen unseren eigenen Leute in die Länder der Europäischen Union exportiert werden, um Arbeitsplätze zu besetzen. Kannst Du mir sagen, was das für Jobs sein sollen ?" fragte ich Sandy. "Nö", antwortete sie:"Aber es klingt doch gut, wenn Politiker und Experten sagen können, in der EU gibt`s reichlich Jobs, schwärmt aus und sichert euch einen Arbeitsplatz außerhalb Deutschlands. Damit erledigt sich das Problem "Arbeitslosigkeit" von selbst. Denn alle sind auf Jobsuche im Ausland." "Und was ist mit Arbeitslosen aus den Ländern der Europäischen Union, die bei uns einen Job haben wollen ?" fragte ich Sandy. "Davon hat kein Schwanz etwas gesagt, Gina", belehrte mich Sandy:"Die Experten und Politiker sprachen vom deutschen Arbeitlosenexport, der Rest der Welt ist nicht deren Bier. Aber Vorschlag zur Güte - Export unserer Politiker ins Ausland zwecks Horizonterweiterung. Vielleicht kommen die dann mit wirklich realen Lösungsvorschlägen zum Abbau der Arbeitslosigkeit rüber.
05.03.02, 21:41"Hurra, Jagoda ist nicht mehr da, mit 8500 Euro monatliches Gehalt im vorzeitigen Ruhestand versetzt (als Statistikfälscher) und Millionenabfindung sitzt der gemütlich auf seinem Außenposten die Zeit ab und sich den Hintern platt!" begrüßte mich Sandy. "Was, der ist nicht arbeitslos ?" fragte ich Sandy. "Nö, eine Krähe hackt der anderen doch keine Auge aus. Aber der neue designierte von der Bundesanstalt für Arbeit reißt schon kräftig den Mund auf, bevor das Hirn überhaupt folgen kann. Sein neuster Coup - Kürzung der Bezüge für ältere Arbeitnehmer und Angleichung des Arbeitslosengeldes auf Sozialhilfeniveau. Vielleicht sollte der mal bei unserem Kanzler vorsprechen, um bißchen Geld locker zu machen, immerhin konnte es sich unser Kanzler leisten, Steuergeschenke in Milliardenhöhe an das Großkapital zu machen im Gegenzug für das Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen. Die Steuergeschenke wurde angenommen, Arbeitsplätze ?????" klärte Sandy mich auf. "Und was glaubst Du, was die Opposition sprich CDU/CSU dazu meint, ja, ja, ja, wir sind dafür, haben Merz, Merkel und Co. geschrien. Da haben sie richtig Flagge gezeigt und die wollen im September die Stimme von Herrchen und Frauchen haben ? Das glaubst Du ja wohl selber nicht, Leute, die nur an ihre eigene Pfründe und Geldbeutel glauben, haben in Deutschland ausgedient. So was brauchen wir nun wirklich nicht." "Mmh," sagte ich:"Das paßt ja zu Rot-Grün, als unsere supertolle, stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Renate Schmidt in Sabine Christiansens Talkshow ihren espritversprühenden und äußerst geistreichen Kommentar von sich gab, daß von 10 Arbeitslosen, die zu einer Vorstellung eingeladen werden, nur 5 kommen und davon 2 einen sitzen haben. Ich glaube, da spricht wohl jemand aus eigener Erfahrung. Wie sonst ist wohl solch ungeheuerliches, dummes, niveauloses und beleidigendes Geschwätz über Arbeitslose (bitte beachten Sie, auch das sind Menschen, denen die gleichen Grundrechte und Pflichten wie jedem Politiker zustehen) - gerichtet an den Rest der Welt - zu erklären ?" fragte ich Sandy. "Ganz einfach", antwortete Sandy:"das sind lebende Beispiele für die Spätfolgen der aktuellsten Pisa-Studie über das Bildungsniveau der Deutschen. Bei dem Jargon, der auf Politikerebene herrscht, fragt man sich wirklich nur noch, was haben die eigentlich gelernt und wo sind die zur Schule gegangen. Früher hieß es immer vom Tellerwäscher zum Millionär, bei uns heißt es vom Porzellanverkäufer zum Kanzler, vom Taxifahrer zum Außenminister und und und. Was sollen das für Vorbilder sein ? Ich sag`s ja, Dog es stinkt.
04.03.02, 19:58Wir nahmen einen Rottweiler mit nach Haus. Wir hatten einen Hund gesucht und haben einen Freund gefunden. Aus der Fundsache Paul ist eine Glückssache geworden
Von Elmar Schnitzer
Lange bevor ich sie sah, hörte ich sie. Sie kläfften und heulten, bellten und winselten. Laut, leise, schrill, dumpf hallten ihre Stimmen durch den trüben Nachmittag. Ich hörte Zorn und Verzweiflung, Angst und Enttäuschung. Das Leid hat viele Töne und noch mehr Gesichter. Mit jedem Schritt, den ich den Stimmen näher kam, schwollen sie ein bisschen lauter an. Ich folgte dem vielstimmigen Chor, am Zaun entlang, in einen Hof, umstanden von weißen, barackenähnlichen Gebäuden, aus denen Gitterkäfige wie eiserne Finger in eine Wiese mit laublosen Winterbäumen und Büschen hineinragen. Dann sah ich die Stimmen. Die meisten saßen, standen oder hockten in ihren eisernen Fingern. Große, kleine, hübsche, weniger hübsche, alte, junge. Rassehunde, Kampfhunde, Mischlingshunde. Trächtige Hunde. Fundhunde des Tierheims Süderstraße allesamt. - Strandgut missverstandener Tierliebe, Opfer perfider Gewalt, als Geschenke erst geliebt, dann gehasst und schließlich mit einem Strick um den Hals an einem Laternenpfahl vergessen. In gefährliche Waffen verwandelt, der Verwahrlosung und dem Hunger preisgegeben. Arme Hunde.

Meine Frau, mein Sohn und ich waren gekommen, um einem dieser Hunde eine Heimat zu geben. Eine Befreiung auch für uns. Unser letzter Hund, ein Mischling, war nach 17 Jahren an unserer Seite gestorben. In unserem Haus ist er geboren, in unserem Garten liegt er begraben. Zurück blieb die Leere.

Mein Sohn und ich wünschten uns einen Rottweiler. Rottweiler sind gutmütig, wachsam, zuverlässig und treu. Meine Frau fürchtete sich. So viel Hund, das war ihr nicht geheuer. Und so viel unbekannter Hund schon gar nicht. Was konnte da alles passieren.

Nun standen wir da vor diesen Käfigen mit all diesen Hunden - schier endlose Gassen der Hoffnungslosigkeit. Nie werde ich deren viele Gesichter vergessen, nie die Blicke, mit denen mich Dutzende Augenpaare ansahen. Wütende, verzweifelte, fragende, drängende, hoffnungsvolle, sehnsüchtige Blicke. Für sie ist die Süderstraße Zuflucht und Hort liebevoller Betreuung. Aber viel zu selten Zwischenstation in ein neues Zuhause.

Weil es zu viele Hunde gibt. 160.000 werden jedes Jahr in Hobbyzuchten geboren, fast 100.000 bei Profizüchtern. Und weil immer mehr Menschen immer weniger Achtung vor der Kreatur haben. Ihre Hand reicht ihnen den Futternapf, sie lassen die Leine lang oder halten sie kurz. Ein Machtgefühl, das manche berauscht, oft bis zum Exzess.

Dem erschütternden Ergebnis begegneten wir hier auf Schritt und Tritt. Aus Vertrauen ist vielfach nackte Angst geworden, aus Zuneigung blanker Hass. Aus Freunden wurden Fremde - manchmal auch Feinde. Jedenfalls erweckten etliche Hunde diesen Eindruck: gefletschte Zähne, aufgestellte Nackenhaare. Schnauzen, die sich durch das Eisen bohren würden, könnten sie dem Menschen da draußen nur an die Kehle gehen. Kampfhunde schnellten wie Gummibälle vom Betonboden ihrer sechs Quadratmeter großen Käfige in die Luft und schnappten nach der Hand, die sich ihnen gerade noch entziehen konnte. Hunde, fast so groß und so schwer wie kleine Kälber, knurrten Furcht erregend, ehe sie sich auf zwei Beinen an der Tür aufbauten, warnend ihre Beißer entblößten.

Sind sie wirklich aggressiv? Oder wollen sie sich durch derartige Drohgebärden nur vor Menschen schützen? Niemand außer ihnen weiß, was sie erlitten und erduldet haben. Was sie treibt. Und sie selbst können es uns nicht mitteilen, jedenfalls nicht mit Worten. Um es uns verständlich zu machen, müssten wir sie erst von uns überzeugen. Und das lassen sie nicht zu. Der Teufelskreis Schicksal hat sie in ihre Mitte genommen und lässt sie nicht mehr los.

Angst, Aggression, Depression - diese Zustände sind Dauermieter in der Süderstraße. Zwei Schäferhunde, denen das Alter die Schnauzen grau gefärbt hat, reagieren kaum noch auf Besucher. Zu viele haben schon vor ihren Käfigen gestanden - und keiner hat sich ihrer erbarmt. Nun haben sie alle Hoffnung fahren lassen. Und das sieht man ihnen an.

Walter auch, eine Mischung aus Rhodesian-Ridgeback und irgendwas. Die einzige Waffe, die ihm zu seinem Schutz geblieben ist, das ist Ablehnung. Und von ihr machte er Gebrauch, drehte sich abrupt von uns weg, stelzte staksig und steif wie eine Giraffe auf seinen dürren Beinen davon. Ein lustiges Bild, wenn es nicht zum Heulen wäre. Armer Walter. Mit Ablehnung gewinnt man keine Herzen.

Eine Frauenstimme dröhnte durch die Lautsprecher im Hundehaus: "Das Tierheim schließt um 16 Uhr." Noch zwanzig Minuten. Wir würden wohl keinen Hund mehr für uns finden, jedenfalls nicht heute. Aber statt zum Ausgang strebte ich, wie von Geisterhand geführt, auf drei Freilauf-Gehege am äußeren Rand des Geländes zu. In zweien kläfften ein Bernhardiner und ein Riesenschnauzer. An der Tür des dritten kauerte ein schwarzer Rottweiler mit Schlappohren und langer Rute. Vorsichtig, gaaanz vorsichtig, streichelte ich dem Rottweiler durch die Maschen übers Fell, dachte: Jeden Moment fährt er herum und schnappt nach Dir. Stattdessen drückte er sich mit seinen 42 Kilo noch fester in den Draht. Mehr, mehr, sollte das wohl heißen. Dann wendete er mir seinen mächtigen Kopf zu und ich blickte in zwei knopfgroße, traurige braune Augen. Nie zuvor hatte ich solch ein stummes Flehen gesehen. Die Pflegerinnen im Team der sachkundigen Frau Möller haben den Hund Pluto getauft. Weil er so freundlich ist und so eine knuddelige Schnauze hat wie Pluto in den Comics.

Heute heißt er Paul (weil wir wollten, dass er das Tierheim vergisst) oder Paulchen und lebt bei uns in den Elbvororten. Wir haben ihn einfach mitgenommen, ausgerüstet mit ein paar dürftigen Informationen: Dass er etwa zwei Jahre alt ist, dass er am Messegelände gefunden wurde, angebunden an einen Pfahl. Dass er acht Monate im Tierheim war und "panische Angst hatte vor allem und jedem". Halunkenwerk!

Die Angst hat er inzwischen verloren. Nur manchmal, im Traum, holt sie ihn noch ein. Dann schluchzt er und bewegt die Pfoten, als laufe er vor etwas weg. Aber diese schlimmen Träume werden immer seltener. Paul ist angekommen in seiner Familie. Wir suchten einen Hund und fanden einen Freund. Paul ist der beste Kumpel meines Sohnes. Freunden tritt er als der sanfteste schwarze Riese gegenüber, den man sich vorstellen kann, Unbekannten als wachsamer Hüter und allen als kompromissloser Beschützer seiner Menschen. Er gehorcht, weil er es will, ist stubenrein, weil er es gelernt hat, und ohne jede Unart, weil sie ihn fremd sind. Aus der Angst meiner Frau vor Paul wurde felsenfestes Vertrauen in Paul.

Wenn wir mit ihm spazieren gehen, gehört es zu den Ausnahmen, wenn nicht jemand sagt: "So ein schöner Hund. Und so freundlich." Und wenn wir dann antworten: Den haben wir aus dem Tierheim, lautet die Frage darauf fast immer: "Is' nich wahr?" Aus der Fundsache Paul ist eine Glückssache geworden - für uns alle.

Und wir. Waren wir nun besonders mutig, als wir uns nach knapp 20 Minuten für Paul entschieden - und damit für RISIKO? Oder dumm? Oder leichtsinnig? Weder noch. Wir haben gespürt, dass der Hund uns mag. Und der Hund hat gespürt, dass wir ihn mögen. Bei den Menschen nennt man das Liebe. Viele Dichter haben viele schöne Worte für sie gefunden. Und bei Mensch und Hund? Irgendwann wird bestimmt ein Poet darüber reimen, warum welcher Hund welchen Menschen riechen kann - und welchen nicht. Und umgekehrt.

Bis dahin empfehlen wir allen, die sich nach einem Hund sehnen, Zeit und Platz haben: Holen Sie sich auch einen Paul aus dem Tierheim. Einer wartet dort immer. Auch wenn er es vielleicht nicht gleich zeigt!
01.03.02, 20:28"Hallo Bella", ich wedelte mit dem Schwanz und legte Bella, meiner Freundin, einer englischen Bulldogge, die Zeitung vor die Schnauze: "Hast Du schon das Neueste gelesen ?" fragte ich sie. "Unsere Umweltministerin Höhn hat ein Herz für Schweine. Jeder Züchter muß sich im Schnitt exakt 20 Sekunden pro Tag um die Sauen und Ferkel kümmern (Quelle WZ vom 01.03.2002). Das ist im Schweineerlaß geregelt." "So,so", meinte Bella: "In welchem Stall hat da welche Sau welches Ferkel angeguckt, um solchen Irrsinn zu produzieren ?" fragte Bella. "Der war Rot-Grün", antwortete ich. "Aber die schwarze CDU konnte das Ding auch nicht kippen, ich sag`s ja immer, wo waren denn deren konkrete Vorschläge zur Verbesserung ?" fragte ich. "Tja, die Sauen und Ferkel haben`s gut, aber was ist mit dem Eber ? Für den armen Kerl heißt es Samen abdrücken und das war`s. Das nenne ich wirklich Weitsicht. Will unsere Umweltministerin alle Eber verhöhnen ? Und was ist mit den Hühnern, Enten, Ziegen, Schafen und und und ? Soll aus Deutschland ein Streichelzoo werden oder sollen sich die Lebensbedingungen für Nutztiere und alle anderen Artgenossen wirklich verbessern. Dann brauchen wir dringenden Handlungsbedarf und nicht irgendwelche Streichelexperimente. Wie sollen denn die Streicheleinheiten bei Schweinen kontrolliert werden - vielleicht per Videostallüberwachung ? Das Video muß dann jeder Züchter täglich abgeben - bitte nicht vergessen, eine entsprechende Behörde auf Kosten der Steuerzahler einzurichten - ist doch toll, so werden Arbeitsplätze geschaffen - vielleicht Spitzel im Schweinestall ? Das wäre doch was, die könnten dann auch für andere Zwecke eingesetzt werden und deren qualifizierte Ausbildung übernimmt vielleicht kostenlos das Ministerium von Herrn Schily.
26.02.02, 21:33
Jagodas süßes Verschwinden

Sandy und ich waren heute scheinbar überall im Wege, denn unsere Frauchen wollten einen gemütlichen Kaffeeklatsch abhalten. Also schickten sie uns kurzerhand ins Körbchen. "He", rief Sandy, "wollen wir zaubern ?" "Ja", sagte ich,"wie unser Möchtegernverschwinder von der Bundesanstalt für Arbeit, Jagoda, der wurde aber verschwunden, sogar ehrenhaft, kriegt einen anderen Außenposten und geht ganz normal in Rente. Für 8 Jahre Statistiken fälschen, gibt`s dann monatlich 8500 Euro aus dem Steuersäckel. Mann, als normal Sterblicher mußt Du 40 Jahre rackern, fleißig Beiträge zahlen und am Ende kriegst Du, wenn es hochkommt, vielleicht 1000 Euro Rente. Und im Gegensatz zu Jagoda, dessen Rente sicher ist, wissen unsere Herrchen und Frauchen nicht, ob die mal wirklich soviel kriegen." "Tja", sagte Sandy, "ich würde mal sagen, das riecht nicht gut." "Riecht nicht gut, das stinkt gen Himmel" antwortete ich:"Vor allem wenn man bedenkt, daß der noch eine Abfindung für seine Versetzung erhält, und die wird wohl 6-stellig sein." "Wieso das denn?" fragte Sandy empört. "Na ganz einfach, dreckige Wäsche kommt in die Waschmaschine und sauber wieder raus. Jagoda kriegt eine Abfindung, volle Rentenansprüche und einen anderen Posten. Damit ist die Angelegenheit sauber erledigt. Keiner wird mehr Fragen stellen, keiner muß mehr antworten und kein Kopf muß rollen, von denen, die dafür mitverantwortlich sind und nichts davon gewußt haben wollen. Wo kein Kläger, da kein Richter. Sandy, wer in der freien Wirtschaft nichts wird, geht in die Politik oder hat hoffentlich gute politische Freunde, dann wird die Zukunft für Dich rosig sein. Ein Pöstchen hier, ein Gefallen da und der Rest ist wie im Märchen von Jagoda, dem obersten Hüter der Arbeitslosen in Deutschland.
 |<  <  >  >| 

94 Einträge gesamt:  1  11  21  31  41  51  61  71  81  91 


Volltextsuche: