| | Datum ^ | Meldung | | 21.02.03, 12:26 | - Abt. Knallschote- Wenn der Bush es auf dem Felde rumsen läßt
Schaut man so manchem Staatenlenker bei seinem Treiben zu, könnte man ins Grübeln kommen. Ein hoher Posten bürgt für vieles: Hohes Einkommen, hohes Ansehen, hohe Sicherheitstufe. Eines garantiert er freilich nicht: Hohe Intelligenz.
Niemand scheint dies mehr zu bestätigen als George W. Bush, gegenwärtiger US-Präsident und Öl-Lobbyist. Er gibt sich alle Mühe, in die US-Geschichte als derjenige Präsident einzugehen, der am weitesten entfernt war, als das Pulver erfunden wurde, aber auch gleichzeitig als derjenige, der die meisten Raketen und Uranmantelgeschosse verballern ließ. Nach außen verkauft sich Bush als texanisches Rauhbein, der weder Tod und Teufel noch Terrorist und Schurke fürchtet. In Wahrheit droht ihm bereits von widerspenstigen Nahrungsmitteln Gefahr. Brezeln wollen gut gekaut sein.
Da Georgilein dazu außerstande scheint, dürfte das fortan seine (viel) bessere Hälfte Barbara übernehmen. Hinter jedem schwachen Mann steht eine starke Frau, hinter jedem Ochsen eine bissige Kuh. Gut, dass Georgie-Boy sich mit Vorgekautem und Vorverdautem auskennt. Regelmäßig spuckt er den Brei, den ihm seine Berater vorsetzen, in die Mikrophone der Nation. Auch seine Militärs meinen es gut mit ihm. Sie reichen ihm Feldstecher, deren Sehröhren abgedeckt bleiben, damit ihn die Realität nicht blendet. Außerdem hat ihm das Repräsentantenhaus keine Genehmigung zum Weitblick erteilt. Der Grenzwert seiner Sichtweite wurde auf 20 cm festgelegt. Alles darüber behindert den Kampf gegen den Terror. Georgie-Boy macht das nix. Erstens sind die Rolladen in seinem Oberstübchen permanent unten. Zweitens ist er durch den jahrzehntelangen Anblick von Öl ans Schwarzsehen gewöhnt. Vor seinem inneren Auge leuchten nur die Bilder auf, die ihm von Kindesbeinen an eingetrichtert wurden. Auf ihnen ist zu sehen, wie gut, groß, gerecht und göttlich Amerika ist und wie zurückgeblieben, gemein, beschränkt und bösartig die ganzen Schurkenstaaten und Achsenmächte sind, alte wie neue. Auf die setzt er seine Falken an, die im Gegensatz zu ihm alles scharf im Blick haben.
Der schärfste von ihnen heißt Donald. Wie sein Namensvetter quakt er viel, wenn der Tag lang ist. Er kann den Schnabel einfach nicht halten. Auf das Gequake folgt häufig ein mächtiges Rumsen auf einem der Felder dieser Welt. Nichts liebt dieser Raubvogel mit Entenschnabel mehr, als zum Sturzflug anzusetzen. Für die einen hat er Bomben geladen, für die anderen nur Mist. Unlängst hat er welchen über den Denkmälern des alten Europa abgeladen. Es fiel nicht weiter auf, weil sie bereits voll Taubendreck waren. Sein Präsident mühte sich derweil in einer Schule vergeblich, ein Kinderbuch so herum zu halten, dass er darin lesen konnte. Präsidentschaft schützt nicht vor Analphabetismus.
Soll man sich wundern, wenn er die Welt verkehrt herum betrachtet? So jemandem ist alles zuzutrauen. Z.B., dass er sich auf den Kopf stellt, um das Lesebuch richtig herum zu betrachten. Aber das wäre noch harmlos. Eher steht zu befürchten, dass er die ganze Welt auf den Kopf stellt, damit sie seinem Weltbild entspricht. Jenes besteht rein aus Sternen und Streifen. Die Sterne stehen für Explosionsblitze von Bomben, die Streifen für Abgase der Bomben. Abschließend fragt sich: Ist dieser Präsident wahrhaftig die vollkommene Verkörperung der Macht der Dummheit? Oder ist er so gerissen, dass er alle für dumm verkauft, in dem er sich so stellt?
Donald Dumpf
|
| 18.02.03, 17:45 | Zweckpazifismus
Kaum sind sie da, sind sie schon vorbei, die Zeiten, wo man seinen Feldzug offiziell vor der Weltöffentlichkeit aus humanitären Gründen oder zur Bekämpfung des Terrors anmelden konnte.
Versteckte Massenvernichtungswaffen? Saddam Hussein und Bin Ladens Terror-Truppe "Al Kaida" unter einer Decke? Irgendwie will das außerhalb der Staaten nicht so recht ziehen. In vielen Ländern Europas finden sich Bevölkerungsmehrheiten gegen den Krieg. Regierungschefs wie Spaniens Aznar und Britanniens Blair kümmert das nicht. Demokratie ist für sie nicht das, was ihre Wähler wollen, sondern, was ihnen die Gefolgschaft zum großen Bruder gebietet. Kanzler Schröder will sich nicht anschließen. Bis zuletzt beschwört er die Friedenstaube, obwohl sie sich vor den US-Falken längst aufs Dach verkrochen hat. Seinem Kronprinzen, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Gabriel, nützen die kurzerhand angepappten Friedensflügel nichts. Erzengel Gabriel schmiert zweistellig ab.
Schröder bleibt trotzig (endlich einmal) seiner Linie treu. Er tut sich mit Frankreichs Chirac zusammen. Auf dem Tandem radeln beide durchs Euro-Land und verteilen Öl-Zweige. Ausgerechnet Russlands Putin schiebt das Tandem an. In seine Friedenstöne mischen sich Missklänge aus Tschetschenien. Außerdem schielen russische Öl-Konzerne auf Iraks Ölquellen. Was finden wir auf dem Schreibtisch von Chirac? Vorverträge franz. Öl-Multis (Total, Fina, Elf) mit dem Irak. Aus dieser Richtung weht der Wind, der die franz. Friedenstaube trägt. Einzig Schröder geht es offensichtlich darum, sich nach zahlreichen gebrochenen Wahlkampfversprechen einen Rest Glaubwürdigkeit zurückzuerobern.
Auch wenn die Vorschläge zur Entwaffnung des Irak ein Witz sind. Es fehlen die Waffen. Oder sind sie nur so gut versteckt, dass sie keiner findet? Vielleicht sollten Hans Blix und seine Alibi-Inspektoren Iraks Wüsten mit Schaufelbaggern durchkämmen. Brauchen sie aber nicht, das nehmen ihnen ja die US-Kampfjets ab. Sie sorgen dafür, dass man dort nichts mehr findet außer ein paar Uranmantelgeschossen. Das sind zwar auch Kampfstoffe, die tödlich wirken. Aber im Unterschied zu den fiktiven Massenvernichtungswaffen eines Diktatoren werden sie in bester demokratischer Tötungsabsicht eingesetzt. Das geht schnell wie der Blix. Und der sieht davon nix.
Franz Fix
|
| 14.02.03, 09:23 | Kriegszweck
Sinnlos sind Kriege
Doch nie ohne Zweck
Der Tod feiert Siege
Das Leben kriecht im Dreck
Wem nützt solche Qual?
Ganz klar, dem Kapital
Das Leiden der Masse
läßt klingeln die Kasse
Die Herren wie schändlich
sind froh daß nun endlich
in solcher großer Zahl
sich hübsch entleert
ihr Waffenarsenal
Nicht lange steht es leer
Man stellt neue Waffen her
Und entfacht klamheimlich,
aber recht geschickt
den nächsten Militärkonflikt
Oft reicht auch,
daß die Politik verroht
Ein Land das Andere bedroht
Man verdient schon am Säbelrasseln
der schwarzbraunen Kellerasseln
Friedensreden sind Beschiß
Denn eines ist gewiß:
Solang` auf dieser Welt
einzig herrscht das Geld
ist ihr der totale Frieden
Nur im Untergang beschieden
|
| 12.02.03, 20:33 | Alles wird gut - Gerhards Song ?
Alles wird gut, die Welt dreht sich weiter, die Sonne strahlt, der Himmel lacht heiter. Wir tanzen Swing und Kanzler Schröder bleibt unser Medien-King.
Die Landtagswahlen gingen voll daneben, was soll`s, so ist das Leben. Selbst das entschiedene Nein zum Irak-Krieg brachte nicht den erhofften Sieg.
Bush beißt vor Wut fast in den Nato-Tisch, bis das Bündnis zerbricht. Doch auch das stört unseren Kanzler nicht.
Die Union beschimpft unseren Kanzler als außenpolitischen Tor, doch vielmehr als Widerstand bringt sie auch nicht hervor. So lange wartet sie schon und säße zu gern selbst auf dem Thron. Doch Gerhard macht einfach nicht schlapp und gibt das Zepter nicht ab.
Auch wenn die Reformpolitik in Deutschland sich ein bißchen lang nach hinten staut, lang dauert`s nicht mehr bis der Kanzler mit der Faust auf den Tisch haut. Dann werden die Langschläfer von Rürupschen und ähnlichen Kommissionen schon sehn, wie schnell umsetzbare Ideen entstehn. Im D-Zug-Tempo rollen die Gesetze über`s Land und schaffen das, was bis heute noch keiner erkannt.
Wirtschaftliches Wachstum und Arbeit klopfen en gros an Deutschlands Grenzen, sie werden aufgehalten von reformunwilligen, langen Bürokratieschwänzen.
Also, weg mit alten Hüten und den lauten Flüstertüten, die nur kalte Luft verbreiten und sich untereinander politisch streiten. In die Hände gespuckt und nicht nur ins Leere geguckt. Vorwärts spurten und nicht waten, sonst werden wir Massenarbeitslosigkeit noch lange haben.
Alles wird gut, nein es wird noch viel besser. Regiert erst wieder in Deutschland der gesunde Menschenverstand, arbeiten vielleicht Parteien Hand in Hand und lassen die Bürger nicht mehr durch undurchsichtige Nebelschwaden gleiten, sondern können einen klaren Weg bereiten für mehr soziale Gerechtigkeit und menschliche Vernunft. Das ist eine große Kunst.
Alles wird gut, die Stimmung ist toll. Wir Bürger hatten noch nie so die Nase voll. Hey, Gerhard, die Medien-Partie ist vorbei, der Weg für "echte" Arbeit ist frei. Trommel Deine Genossen und Oppositionäre mal ins Parlament und erkläre ihnen, woran man "echte" Arbeit erkennt. Bring die Pfeifen auf den richtige Pfad. Dann hast Du zu uns Bürgern wieder einen Draht.
Die Mitternachtsparty für Deutschland ist politisch beendet. Wir wollen Licht sehen am Horizont. Also, die Chance am Schopfe gepackt und die richtigen Signale gesendet.
Wer nur kräht, wenn die Sonne aufgeht, für den ist jeder politische Anfang zu spät. Denn Anfang und Ende gehören zum Kreis, wo er endet, kein Politiker es ganz genau weiß.
Alles wird gut ?
|
| 03.02.03, 20:53 | 11. September und kriegerische Folgen ?
Ute Hinkeldein Aktionskreis-Frieden-Erfurt@gmx.de schrieb am 28.01.03 21:13:21
DRINGEND !!!! Die beigegeben Anlage ging an Schröder und viele hundert andere Empfänger, auch Ihr solltet sie auf Eure Website stellen und so oft wie möglich weiter schicken. Diese Informationen sind die allerwichtigsten Argumente gegen den drohenden Krieg. Täglich kommt neues ans Tageslicht über die Machenschaften des Terroristen G.W.Bush.
Unserem Chef dem Bundeskanzler Gerhard Schröder persönlich.
Lieber Gerhard,
kennst Du diese Informationen, die ich in der Anlage beilege? Du bist wahrscheinlich gegen den Krieg, weil er das Schlimmste ist, was man machen kann, noch schlimmer wird es allerdings, wenn man, wie Hitler, den Anlass für den Angriffskrieg selbst schafft, siehe Anlage.
Hattest Du nicht auch das merkwürdige Gefühl, da stimmt was nicht, als die beiden Türme in NY zusammensackten? Wie können zwei Stahltürme von unten nach oben in sich zusammensacken, wenn im 72. Stock ein Schaden aufgetreten ist? Viele Ingenieure in der Welt haben dieses merkwürdige Gefühl fachlich begründet, außerdem muss man diese Bilder nur erfahrenen Sprengmeistern zeigen, wovon Du sicherlich einen kennst, der bestätigt Dir sofort: Erstklassige Arbeit. Und so weiter. Lies mal und dann wirst Du sagen, ich wusste schon immer, dass es noch mehr Gründe gibt, gegen den Irak Krieg zu sein und diese Gründe erfordern eine echte Freundschaft zum amerikanischen Volk, genauso echt, wie wir sie erfahren haben, um von Hitler befreit zu werden.
Also hier: Bitte sehr! Vielen Dank für Deine Unterstützung. Clemens Kuby, bitte auch an Joschka und Deine ganzen Kabinettskollegen weiterleiten. Bitte sorgt auch ihr dafür, dass alle Kabinettsmitglieder die Anlage bekommen. Danke !! im Interesse des Weltfriedens.
Anlage
Aufruf aus USA: Helfen Sie mit, diese Information zu verbreiten! Januar 2002. Freies Copyright. Übersetzt aus dem Englischen.
Der amerikanische Autor Eric Hufschmid von "Time for Painful Questions" ("Zeit für schmerzhafte Fragen").
Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik
Die Geschichte wiederholt sich. Wer erinnert sich noch an die Vorgeschichte des Golfkrieges, der am 17. Januar 1991 als "Operation Desert Storm" begann?
Die USA hatten B- und C-Waffen an das irakische Regime geliefert, mit denen Saddam Hussein von 1980 bis 1988 einen brutalen Krieg gegen den US-Erzfeind Iran führte. Am 16. Mai 1988 bombardierte Hussein im Norden Iraks die Bevölkerung des eigenen Landes mit Nervengas: über 5000 Tote allein an diesem Tag. Die USA, die damals gleichzeitig auch Leute wie Bin Laden und Milosevic unterstützten, protestierten nicht.
Saddam Hussein blieb in US-Gnaden. Dies änderte sich erst nach Iraks Invasion in Kuwait anfangs August 1990. Plötzlich wurde Saddam Hussein von den USA als Inbegriff des Bösen bezeichnet, und Präsident Bush sen. forderte eine kriegerische Intervention der USA in Kuwait und Irak. Aber die Öffentlichkeit stieg nicht ein, denn die Interessen des Ölmilliardärs Bush waren zu offensichtlich. Am 11. September 1990 hielt Bush eine Rede, in der er zum ersten Mal vor großem Publikum über die "neue Weltordnung" (new world order) sprach.
Die Kriegsbereitschaft der US-Bevölkerung flammte schlagartig auf, als am 10. Oktober 1990 ein 15-jähriges kuwaitisches Mädchen dem Menschenrechtsausschuß des US-Kongresses vorgeführt wurde. Dieses Mädchen, das nur als "Nayirah" vorgestellt wurde, berichtete, es habe in einem Spital in Kuwait Freiwilligendienst geleistet und habe dabei als Augenzeugin gesehen, wie irakische Soldaten Babys aus dem Brutkasten nahmen und auf den Boden warfen.
Präsident Bush wiederholte diese Geschichte oftmals und erwähnte dabei die Zahl von 312 Kindern, die auf diese Weise umgebracht worden seien. Auch Amnesty International erwähnte diesen Fall in ihrem Bericht vom 19. Dezember 1990.
Kurz darauf wurde bekannt, daß "man" dieses Mädchen vor dem Kongreß unter falschem Namen Unwahres hatte sagen lassen. "Nayirah" wurde als die Tochter des Botschafters von Kuwait in den USA identifiziert! Im April 1991 dementierte auch Amnesty International die Brutkasten-Horror-Story.
Dies ist eine historisch erwiesene Lüge der US-Mächte (oder wer auch immer hinter ihnen steht), um einen für sie wichtigen Krieg zu schüren, unterstützt von CNN. Deshalb erfuhr auch kaum jemand, welche Massaker von den US-Streitkräften im Irak angerichtet wurden: 250 000 Menschen starben bei den Angriffen, darunter mindestens 150 000 Zivilisten inkl. Kinder und Frauen. So wurden z.B. unbewaffnete und fliehende Menschen massenweise aus der Luft niedergeschossen oder mit Bomben zerfetzt.
Der ehemalige US-Justizminister Ramsey Clark schreibt in seinem Buch "Wüstensturm" (dt. im Lamuv-Verlag 1993): "Das war Völkermord. ... Der Überfall auf den Irak war praktisch von Anfang bis Ende ein Kriegsverbrechen, das Tausende von kriminellen Einzeltaten umfasste." Clark erhob eine Anklage gegen Präsident Bush wegen Kriegsverbrechen in 19 Punkten, doch sie wurde unterdrückt und von den Medien weitgehend verschwiegen.
Wer zu so etwas fähig ist, ist zu allem fähig! Die Hauptdarsteller im Golfkrieg waren der Vater des jetzigen Präsidenten und der damalige Verteidigungsminister, Richard Cheney, ist jetzt Vizepräsident!
Nun wird der Welt Frieden und Sicherheit versprochen, als scheinheiliger Vorwand für Krieg, Wirtschaftsmanipulation und Bürgerkontrolle zur Unterdrückung aller kritischen Stimmen.
Dieser Artikel soll ein Beitrag sein, damit möglichst viele Menschen das, was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns alle zukommt, leichter durchschauen können.
Wichtige Vorbemerkung: Dieser Artikel dient keiner links- oder rechtsgerichteten Ideologie, keiner Sekte und keiner politischen Partei und macht für niemanden Werbung. Die erwähnten Websites stammen aus unterschiedlichen Hintergründen (aufgrund des amerikanischen Autors sind es nur englische Websites - Anm. d.Ü.) und werden nur genannt, um auf weitere Informationen hinzuweisen.
Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik:
1. Terroristen, die anonym bleiben wollen, aber plumpe Spuren hinterlassen:
Bei Terroranschlägen melden sich die jeweiligen Täterorganisationen immer und propagieren ihre Forderungen oder Ideologien (siehe RAF-Terror, Guerillas, Selbstmordattentäter im Nahen Osten, usw.). So hielt es auch Osama Bin Laden. Nur Geheimdienste melden sich nicht oder schieben bei ihren Mord- und Terroraktionen Einzeltäter vor. Nach den Anschlägen vom 11.9.2001 meldete sich niemand. Die Täter wollten offensichtlich unbekannt bleiben. Dennoch waren sie so unvorsichtig, daß sie ein Auto mit Koran und einer Fluganleitung in Arabisch am Flughafen von Boston stehen ließen, obwohl sie wußten, daß sie nie mehr zurückkommen werden, um dieses Auto abzuholen. So etwas tut nur jemand, der absichtlich falsche Spuren legen will.
2. Verdächtig schnelle Kriegsbereitschaft:
Schon in der Stunde nach den Anschlägen verkündete Präsident Bush jun., es seien islamische Terroristen gewesen. Nicht nur ihnen, sondern auch den Ländern, die ihnen Unterschlupf bieten, erkläre US-Amerika nun den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch nicht die geringsten Beweise, und trotzdem machte Bush überschnell Aussagen von solch weltpolitischer Tragweite.
3. Fragwürdige Beweise (1):
Die Beweise kamen aber schnell wie gerufen: Es hieß, am Flughafen von Boston sei ein Auto der Terroristen gefunden worden. Man erfuhr auch, es seien zwei Koffer nicht eingecheckt worden, zufällig gerade die Koffer der Terroristen. Inhalt: Koran, arabische Fluganleitung, ein Abschiedsbrief mit letzten Unterweisungen an die Terror-Komplizen. Das ist höchst unglaubwürdig: Ein fanatischer Moslem würde seinen Koran nicht im Koffer verstauen, der in den Frachtraum geht. Diese Profi-Piloten brauchten auch keine Boeing-Gebrauchsanleitung in letzter Minute. Und sie brauchten auch keine Klischee-Unterweisungen wie die im angeblichen Abschiedsbrief: "Prüft eure Waffen, prüft eure Messer ... Sterbt mit einem Lächeln auf dem Gesicht."
4. Fragwürdige Beweise (2):
Am 13. September meldeten die Medien, in den Trümmern des WTC sei ein Paß gefunden worden, der einem Terroristen gehörte. Die explodierenden Flugzeuge brachten angeblich Stahl zum Schmelzen. Kann ein Paß aus Papier aus diesem Inferno rausfliegen, ohne sogleich in Flammen aufzugehen? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß gerade der Paß eines Terroristen rausfliegt?
5. Die Filmaufnahmen:
CNN hatte Büros im WTC, erwähnte dies in ihrer Nonstop-Reportage aber nie und hatte anscheinend auch keine Todesopfer zu beklagen. Die CNN unter Chef Walter Issacson waren so schnell zur Stelle, daß sie den zweiten Einschlag bereits live senden konnten. Später zeigten sie auch die Filmaufnahmen eines Amateurs, der den ersten Einschlag zufällig gefilmt hatte. Er hatte ein Flugzeuggeräusch gehört und begann zu filmen. Aber er richtete die Kamera nicht in Richtung Flugzeug, sondern auf den Nordturm des WTC, so daß das Flugzeug vor seiner Linse in den Turm flog. Welcher Amateur würde überhaupt auf ein Flugzeuggeräusch reagieren und nähme dabei noch mit solch treffender Voraussicht gerade den richtigen WTC-Turm in den Brennpunkt?
6. Präsident Bush sah den ersten Flugzeugeinschlag vor neun Uhr:
In der offiziellen Website des Weißen Hauses sind zwei Interviews mit Präsident Bush veröffentlicht, in denen er gefragt wird, wie er sich gefühlt habe, als er von den Anschlägen hörte. Am 4. Dezember 2001 sagte Bush jun. als Antwort:
"I was sitting outside the classroom waiting to go in, and I saw an airplane hit the tower -- the TV was obviously on. And I used to fly myself, and I said, well, there's one terrible pilot. I said, it must have been a horrible accident." www.whitehouse.gov/news/releases/2001/12/20011204-17.html
Dasselbe sagte er nochmals am 5. Januar 2002, reportiert unter www.whitehouse.gov/news/releases/2002/01/20020105-3.html
Man stelle sich das vor: Der Präsident der Großmacht USA sieht, daß ein Flugzeug in das US-Wahrzeichen fliegt, aber er geht seelenruhig nach Plan in das Schulzimmer und läßt sich eine neue Leselehrmethode erklären. Er meint, dies sei ein Unfall aufgrund eines "schrecklichen Piloten". Erstens herrscht über New York City ein Flugverbot, und kein Passagierflugzeugpilot würde in einen WTC-Turm fliegen. Allein schon diese Erklärung von Bush jun. ist sehr fadenscheinig.
Zwischen den beiden Einschlägen vergingen 18 Minuten. Bush wartete, dann wurde er empfangen, in die Schule und in das Schulzimmer begleitet, wo er die Kinder traf und sich die Erklärungen anhörte. Wie lange dauerte dies alles? Bestimmt 10 bis 15 Minuten, eine sehr schnelle Abfolge der Programmpunkte vorausgesetzt. Das würde bedeuten, daß das, was Bush auf dem Bildschirm sah, höchstens 3 bis 8 Minuten nach dem ersten Einschlag ausgestrahlt wurde. Aber zu diesem Zeitpunkt sendete noch keine TV-Station Bilder des ersten Einschlags! Was hatte Bush also gesehen?!
In der Website www.apfn.org lautet ein Kommentar: "Wenn wir davon ausgehen müssen, daß ein Geheimdienst diese Terroranschläge ausführen ließ, höchstwahrscheinlich die CIA, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, daß die Drahtzieher wollten, daß Bush das 'schuldig machende' Vorauswissen hatte. Sah er also eine interne CIA-Live-Übertragung im TV-Set seiner Präsidenten-Limousine?"
(Man erinnere sich, daß sein Vater einst Chef der CIA war.)
Präsident Bush geht ins Klassenzimmer, und nach einer gewissen Zeit kommt sein Delegationsleiter Andrew Card und informiert ihn, daß ein zweites Flugzeug in den anderen WTC-Turm geflogen sei. Bush bleibt überraschend ruhig, hört sich sogar noch an, wie eine Gruppe von Kindern eine Tiergeschichte vorliest. Aber eine halbe Stunde später spricht er öffentlich von Vergeltung und Krieg.
7. Aktion jenseits der Möglichkeiten einer Koordination aus dem Ausland:
Innerhalb einer Stunde vier Großraumflugzeuge zu entführen, dies erfordert einen Grad an Organisation und Komplexität, die keine Terrorgruppe vom Ausland her zustande bringen kann. Es mußten sämtliche Sicherheitssysteme ausgetrickst werden, kein Geheimdienst (FBI, CIA, Mossad, ect) durfte davon erfahren, was aber praktisch unmöglich ist (es gibt Satellitenüberwachung, Observation von Telefon- und Internetkommunikation usw.), vor allem, wenn die Koordination von Arabien oder Afghanistan ausgegangen wäre.
8. Außergewöhnlich leere Flugzeuge:
Flug AA 077: 289 Plätze, 64 Passagiere (3/4 leer)
Flug AA 011: 351 Plätze, 92 Passagiere (fast 3/4 leer)
Flug UA 175: 351 Plätze, 65 Passagiere (4/5 leer)
Flug UA 093: 289 Plätze, 45 Passagiere (4/5 leer)
Fliegen American Airlines (AA) und United Airlines (UA) immer mit so wenigen Passagieren? Dann wären sie längst pleite! Deshalb werden Flüge mit weniger als 50% Belegung von allen Fluggesellschaften generell abgesagt oder mit Flügen anderer Gesellschaften kombiniert, da sich keine Fluggesellschaft einen derartigen Ausfall leisten kann. Zudem handelte es sich hier um Langstreckenkurse (von der Ostküste nach Kalifornien), wo derart leere Flugzeuge einen besonders großen Verlust darstellen. Aber eben: Normalerweise kommt es nie vor, daß Flugzeuge zu 75 bis 80% leer sind! Aber hier waren vier Maschinen gleichzeitig derart unterbesetzt!! ( www.eirna.com )
Für die Anschläge waren Boeing-Flugzeuge mit großen, vollen Tanks (45 000 Liter Kerosin pro Flugzeug) nötig, aber sie mußten größtenteils leer sein, nicht aus Gründen der Menschlichkeit, sondern damit die Terroristen nicht von 289 oder 351 Personen überwältigt wurden. Dies war eine reelle "Gefahr", die beim 4/5-leeren Flug UA 093 tatsächlich eintraf, denn in diesem Flugzeug wehrten sich die Passagiere, und es kam zum vorzeitigen Absturz.
Welche Terrororganisation kann bewirken, daß vollgetankte Flugzeuge auf dem gewünschten Langstreckenflug unterbesetzt sind, trotz großen Verlusten für diese Fluggesellschaften?
9. Namen von gesuchten Terroristen auf der Passagierliste:
Ein paar Tage nach den Anschlägen wurde die Namen veröffentlicht, die auf den Passagierlisten der vier Flugzeuge als Terroristen identifiziert wurden, darunter vom FBI gesuchte Terroristen wie Atta, Alomari usw. Dies würde bedeuten, daß alle Terroristen ihre Tickets mit ihren eigenen Namen gebucht hatten. Einige Namen standen auf Fahndungslisten! Aber niemand merkte etwas ...
10. Das unerwartete Zusammenstürzen beider WTC-Türme:
Die offizielle Version erklärt, daß die Türme in sich zusammenfielen, weil die Stockwerke oberhalb der Einschlagstellen der Flugzeuge mit ihrem Gewicht auf die unteren Stockwerke fielen. Bei dieser Erklärung muß man sich aber fragen, warum die Türme bis in den Grund zu Staub zerbarsten.
Es hieß, die explodierenden Kerosintanks der Flugzeuge hätten die Stahlträger zum Schmelzen gebracht. Dieser Stahl schmilzt erst bei Temperaturen ab 1300°Celsius. Verbrennungen von Kohlenwasserstoffen wie Kerosin bringen jedoch nur Temperaturen von maximal 800°, und das nur unter optimalen Brennbedingungen, die eine Stahl- und Asbestkonstruktion jedoch nicht bietet.
Auch die Feuerwehrleute als Experten gingen nur in die Türme hoch, weil sie von der Erfahrung ausgingen, daß für sie keine Gefahr bestand. Es ist bewiesen, daß der erste Stoßtrupp unter der Leitung von Orio Palmer und Ronald Bucca bis in den 78. Stock vorgedrungen waren, d.h. bis zur Einschlagstelle. Sie berichteten nicht von 1300° heißem Feuer, das den Stahl weichkochte, und sahen auch keine Einsturzgefahr, weshalb sie Verstärkung anforderten. Ein paar Minuten später stürzte der Turm zusammen! (Erst Monate später durften die Familien dieser Männer die Tonaufnahmen des Funkverkehrs hören, jedoch unter Eid, daß sie mit niemandem über deren Inhalt sprechen!)
Dies alles untersucht der amerikanische Autor Eric Hufschmid in seinem Buch Time for Painful Questions ("Zeit für schmerzhafte Fragen").
11. Zeugen sprachen von Explosionen:
Mehrere Überlebende, die sich aus den Türmen retten konnten, berichteten unabhängig voneinander live in Fernseh-Interviews von Explosionen. So z.B. Steve Evans gegenüber dem BBC: "Es gab eine Explosion. Ich dachte nicht, daß es eine Explosion war - aber das Fundament des ganzen Turmes erzitterte! Und dann, als wir draußen waren, ereignete sich die zweite Explosion, und danach eine ganze Serie weiterer Explosionen ... Wir sind vom Ausmaß der Zerstörung überwältigt, welche diese Explosionen, diese Serie von Explosionen, angerichtet haben."
Ein dunkelhäutiger Geschäftsmann, der ganz verstaubt aus dem WTC gerannt kam, sagte live dem dänischen TV-Sender DR-TV1: "Auf dem achten Stock wurden wir durch eine gewaltige Explosion zurückgeworfen."
Der deutsche Sender SAT1 brachte ebenfalls Vor-Ort-Interviews mit Menschen, die aus den Türmen kamen. Einer von ihnen war Tom Canaban, der jedoch vor laufender Kamera von zwei FBI-Agenten gestoppt und weggeführt wurde.
Mehrere Feuerwehrleute hatten ebenfalls Explosionen gehört. Louie Cacchiolo erzählte dem People-Magazine: "Ich habe meine Feuerwehrmänner mit dem Lift in den 24. Stock hochgebracht, um von dort oben die Büroangestellten zu evakuieren. Während unserer letzten Fahrt explodierte eine Bombe."
Tatsächlich sackten beide Türme perfekt in sich zusammen und gingen in Staub und Trümmern auf. Sprengstoffexperten sagen, daß es für sie eine höchste Präzisionsarbeit bedeutet hätte, beide Türme auf eine solche Weise zum Einsturz zu bringen. Ein prominenter Experte, der gleich nach den Anschlägen aufgrund des optischen Eindrucks die Vermutung äußerte, daß das Gebäude über Sprengstoff zum totalen Einsturz gebracht wurde, war Van Romero, der Vizepräsident des Instituts für Bergbautechnologie in New Mexico.
12. Vernichtung von Beweismaterial:
Wenn tatsächlich Sprengungen und nicht die Flugzeugeinschläge diesen totalen Einsturz verursachten, dann müßte dies bei den Trümmern zu sehen sein. Doch genau diese Untersuchung fand nicht statt. Im Gegenteil, die Trümmer wurden durch irgendwelche Anordnungen schnellstens beseitigt, bevor eine Untersuchungskommission zu Werke gehen konnte! William A. Manning, der Chefredakteur des Fire Magazine, der amerikanischen Feuerwehr-Fachzeitschrift, nannte dies öffentlich eine "Zerstörung von Beweismitteln". Am 6. März 2002 berichtete die Wissenschaftskommission des Repräsentantenhauses, daß die Untersuchungen behindert würden, weil "einige wichtige Stahlreste verschwunden waren, bevor die ersten Ermittler überhaupt am Unglücksort eintrafen"!
Für die schnelle Beseitigung der Stahltrümmer war nur eine einzige Firma zuständig, die "Metal Management" aus Newark. Allein nach Schanghai wurden über 50 000 Tonnen geborstene Stahlträger als Altmetall verkauft. Mit ihrem prompten Dienst verdiente diese berufene Firma nebenbei rund drei Millionen Dollar.
13. Ominöse Geldgeschäfte mit Vorwissen:
Am 26. Juli 2002 hatte ein Herr Larry Silverstein die beiden WTC-Türme neu gepachtet. Dies war ihm dank der Vermittlung seines australisch-israelischen Partners Frank Lowy zu sehr günstigen Konditionen gelungen. Lowy ist ein Freund von Lewis Eisenberg, des Vorsitzenden der Hafenbehörde von New York, jener staatlichen Institution, der das WTC gehörte. Immobilien-Spekulant Larry Silverstein versicherte den WTC-Komplex sogleich für 3,55 Milliarden Dollar, die er nun mit anderen Bonuszuschüssen kassieren wird, wie der Mediensprecher seines Immobilien-Konzerns, Harold Rubenstein, öffentlich mitteilte. Denn 48 Tage nach dem Pachtvertragabschluß mit Eisenberg war das WTC nur noch ein Berg aus Eisen, Stahl und Staub.
14. Unglaubliches Versagen der Sicherheitssysteme beim Pentagon:
Um 8.45 flog das erste Flugzeug ins WTC, um 9.03 das zweite. Um 9.30 sprach Bush von "Krieg gegen Amerika". Dennoch fliegt um 9.47, eine Stunde nach dem ersten Anschlag, ein Flugzeug in das Pentagon, das bestgesicherte Gebäude der Welt, das über eigene Flugabwehrraketen und Frühwarnsysteme verfügt. Der Anschlag auf das Pentagon geschah nicht überraschend. Das Flugzeug war seit einer Stunde vom Kurs abgewichen, und in der ganzen Nation, insbesondere bei den Sicherheitskräften, herrschte eigentlich seit spätestens 9.03 höchste Alarmstufe.
Der französische Autor Thierry Meyssan veröffentlichte in seinem Buch "L'Effroyable Imposture" (deutsch: "Der inszenierte Terrorismus", Verlag edition defacto, Kassel.( www.edition-defacto.de ) Fotos von der Einschlagstelle des Flugzeugs im Pentagon. Dazu blendet er die Größe des Boing-Flugzeugs in das Foto ein und vergleicht die Proportionen. Die Spannweite des Flugzeugs ist etwa dreimal so groß wie die relativ schmale Einschlagstelle! Auch ist umstritten, ob überhaupt Flugzeugtrümmer gefunden wurden. Hat hier überhaupt ein Flugzeug eingeschlagen? Oder wurden auch hier Bomben eingesetzt? Das würde erklären, warum das Flugzeug von niemandem gesehen wurde. Aber wo war dann das entsprechende Flugzeug?
15. Die geheimen Bush-Blair-Aufzeichnungen
Am 8. Oktober 2002 veröffentlichte die große und angesehene Englische Zeitung "London Telegraph" die Information, daß die IRA in den Besitz von geheimen Aufzeichnungen mehrerer Telefongespräche von Bush und Blair gekommen sei. Darin verrate Bush seine geheimen Absichten mit dem Irak-Krieg und auch sein Vorauswissen bei den Anschlägen vom 11. September.
Im Internet lautete die Überschrift des London-Telegraph-Artikels "Bush-Blair transcript 'seized by IRA spies'" (Bush-Blair-Transkript 'von IRA-Spionen entdeckt'), verfaßt vom Irland-Korrespondenten Thomas Harding.
Darin schreibt Harding: "Die geheimen Dokumente, die in den Besitz der IRA-Spione gekommen sind, beinhalten Transkripte von Telefongesprächen zwischen Tony Blair und Präsident Bush. Dies wurde gestern von Sicherheitsquellen (security sources) bestätigt. ... Die Mitteilung, dass IRA-Mitglieder Zugang zu geheimen Informationen bekommen haben, wird in den USA wahrscheinlich Stürme von Entrüstung auslösen. David Trimble, der nordirische Premierminister und Vorsitzende der 'Ulster Unionists' kommentierte, diese Republikanische Spionage sei '10 Mal schlimmer als Watergate'." !!
Die geheimen Dokumente enthüllen, was Bush jun. gegenüber Blair über seine Irak-Absichten verriet. Bush sagt, er habe Schwierigkeiten, den Irak-Krieg zu beginnen, weil die geheimen Nachforschungen alle ergeben hätten, daß vom Irak keine militärische Bedrohung ausgehe. In diesem Zusammenhang diskutierten Bush und Blair auch die Öl-Frage. Bush betont, daß die Saudiarabischen Ölvorräte viel geringer seien als die des Irak. Irak ist jetzt für das Bush-Imperium sehr wichtig geworden, da sie einen 11-Milliarden-Gerichtsfall gegen die Firma TEXACO gewonnen haben. Dadurch kann nun die Bush-Firma PENNZOIL das vormalige Texaco-Territorium Irak in Angriff nehmen.
Als weiteres geht aus den Dokumenten hervor, daß Bush jun. befürchtet, der lebende Saddam Hussein könnte als Zeuge gegen Bush sen. aussagen, vor allem hinsichtlich der Inszenierung des Krieges des Irak gegen den Iran. Damals wurde gegen den Iran u.a. Giftgas eingesetzt, dessen Bestandteile von der Firma American LaFarge stammte. Bush sen. war ein Haupteigentümer dieser Firma gewesen. Direktorin dieser Firma war damals Hillary Rodham Clinton![siehe www.gulfwarvets.com ; siehe auch das Buch: "Spider's Web-The secret history of how the White House illegally armed Iraq", von Alan Friedman (Journalist der "Financial Times of London"), Bantam Books, 1993.]
In den Gesprächen sprechen Bush und Blair auch über die Gefahr, daß sie vom Mossad erpreßt werden könnten, indem ihnen ein Vorwissen über die Anschläge nachgewiesen werde. -- Die weitere Verbreitung dieser Information wurde sogleich durch eine "D-Notice" von höchster Stelle unterbunden. Sollte dennoch irgend etwas rausdringen, wurde behauptet, diese Meldung beruhe auf einer Fälschung. Wenn jemand die gesetzlich verankerte "D-Notice" in England verletzt, darf eine Sonderabteilung der Polizei in der schuldigen Redaktion die Computer und Druckmaschinen konfiszieren, ja sogar die Autos und alle verdächtigen Bürogegenstände. Dennoch konnte die Verbreitung dieser Information nicht ganz unterbunden werden. Siehe: www.skolnicksreport.com ("THE OVERTHROW OF THE AMERICAN REPUBLIC", Part 18 by Sherman H. Skolnick 10/8/2, "Secret Transcripts expose Bush")
16. Wer zog zu diesem Zeitpunkt Nutzen aus den Anschlägen?
Terroristen planen die Art ihres Anschlages ganz genau und auch den Zeitpunkt. Im Sommer 2001 waren gegenüber den USA und Israel weltweit sehr kritische Stimmen laut geworden. Dies gipfelte in der Rassismus-Konferenz von Südafrika, wo die USA und Israel des Rassismus beschuldigt wurden. Im Durban-Abschlußprotokoll wurde festgehalten: "Sklavenhandel ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit." Dies war Rückendeckung für die Forderungen, daß die USA vielen Ländern der Dritten Welt Reparationszahlungen für die Jahrhunderte lange Sklaverei leisten müssen, nachdem US-jüdische Weltorganisationen für die Verfolgung im 2. Weltkrieg erfolgreich immense Zahlungen eingefordert hatten.
Die USA und Israel verließen die Konferenz aus "Protest" gegen diese angeblich antisemitischen Tendenzen. Die Öffentlichkeit war auf die US-Machtpolitik aufmerksam geworden und protestierte ihrerseits. Das amerikanische und israelische Image war am Tiefpunkt, und der unter dubiosen Verhältnissen an die Macht gekommene Präsident Bush jun. war weltweit Zielscheibe von Spott. Für islamische Terroristen wäre es der dümmste Moment gewesen, im September 2001 irgendwelche Terroranschläge zu verüben. Was jedoch die USA und proisraelische Kräfte in dieser Phase dringend brauchten, war ein islamischer Anschlag, der die USA in die Opferrolle bringt und das Blatt schlagartig wendet.
Genau das geschah am 11.9. mit dem gewünschten Effekt: Amerika und die ganze westliche Welt wurde vereint im Kampf gegen den Terrorismus. Diese Konsequenzen waren leicht abzusehen, vor allem für islamische Terroristen. Wäre es logisch gewesen, zu einem Zeitpunkt, wo die Kritik an den USA lauter war als je zuvor, durch einen wahnsinnigen Terrorakt alles bisher Erreichte zu zerstören und jenen Feinden den idealen Vorwand für einen Gegenschlag zu bieten? ( www.larouchepub.com )
"Die ganze Welt muß jetzt einen Weltkrieg gegen die Feinde Israels führen, nachdem was in New York und Washington geschehen ist." Israels Ex-Premierminister Ehud Barak, zitiert in der Zeitung Le Monde vom 13.9.2001.
17. Das Video mit Bin-Ladens Geständnis:
Im Dezember 2001 tauchte plötzlich ein Video auf, das US-Truppen zufällig in Jalalabad gefunden haben sollen. Mitten unter Trümmern, Staub und Steinen dieser afghanischen Stadt finden US-Soldaten eine Videokassette. Haben sie überall, wo sie in Afghanistan hinkamen, alle vorhandenen Videos angeschaut? War diese Kassette nicht mit afghanischer Schrift beschriftet, daß sie derart auffiel? Vielleicht sogar in Englisch? Oder hat diese Kassette eine andere Geschichte?
Auf jeden Fall erschien dieses Video genau zum richtigen Zeitpunkt, um die abschwächende Kriegseuphorie der Weltöffentlichkeit erneut anzuheizen. Das Video ist sehr dunkel aufgenommen, und die Stimmen sind erstaunlich schlecht hörbar. Die entscheidenden Sätze werden genau dann gesprochen, wenn Bin Ladens Gesicht im Dunkeln ist. Bin-Laden-Bekannte sagten, dies sei nicht dessen Stimme und Sprache. Andere kritische Beobachter sagen, man könne nicht einmal feststellen, ob dieser schlecht beleuchtete, bärtige Turbanträger tatsächlich der berüchtigte Terrorist sei.
Es ist höchst unwahrscheinlich, daß Bin Laden, der seine Urheberschaft dementiert, vor einem Videogerät über seine Anschläge prahlen würde und daß fliehende Al-Quaida-Mitglieder gerade ein solches Video liegen lassen würden.
Was Bin Laden auf dem Video sagt, ist genau das, was die US-Kriegsherren von ihm brauchten, um ihre Version zu bestätigen. Aber was Bin Laden auf diesem Video angeblich sagt, ist praktisch unmöglich: nämlich daß die Anschläge von ihm und Mohammed Atta von Afghanistan und Arabien aus organisiert worden seien; die Komplizen hätten bis kurz vor dem Einsatz nicht gewußt, worum es konkret gehe ! (Aber sie waren dennoch sogleich fähig, die vier Passagierflugzeuge mit höchster Präzision in die WTC-Türme und ins Pentagon zu steuern - ohne vorherige Vorbereitung und Geländekenntnis!!)
18. Die Drogen-Komponente:
Seit die USA, insbesondere die CIA, als Antwort auf die russische Invasion in Afghanistan 1979 die dortigen Rebellen unterstützte, wurde dieses Land zu einem der größten Rohstofflieferanten für Opiate. Das Taliban-Regime versagte aber zunehmend die Kooperation und wurde selbstherrlich. Sie vernichteten die historischen Buddha-Statuen und im Februar 2001 auch die gesamte Opium-Ernte (US-Eigentum!!). Dies kam auch in die Medien, und am 17. Mai 2001 mußte Staatssekretär Colin Powell die Talibans öffentlich für ihren Kampf gegen die Drogen loben. Er versprach eine Belohnung von 43 Millionen Dollar! Noch im Mai 2001 unterstützten die USA also offen das Taliban-Regime, das ohnehin nur über ihre Unterstützung an die Macht gekommen war.
Micheal C. Ruppert, ein ehemaliger Polizeioffizier aus Los Angeles, veröffentlichte unter www.copvcia.com diesbezüglich einen Bericht: Afghanistan lieferte bis vor kurzem 75% des globalen Roh-Opium-Anteils, eine wichtige Einnahmequelle der CIA. Diese sei auch maßgeblich am Bau der Heroin-Laboratorien in Afghanistan beteiligt gewesen. Die Bauern bekommen 300$ pro Kilo, die Großhändler zahlen 10 000 $ im Einkauf. Welches andere Produkt bringt solche Gewinne? Die jährlichen Reingewinne sind mehr als eine Billion Dollar. Die Nordallianz willigte ein, wieder Opium anzubauen, wenn sie an die Macht kommt. Wer glaubt heute noch, daß die Tausende von Tonnen Rauschgift, die jährlich umgesetzt werden, von irgendwelchen privaten Dealern im hohlen Schuhabsatz geschmuggelt werden? Nein, hier werden ganze Flugzeugladungen verschoben, und die Geheimdienste merken genauso wenig wie bei den Anschlägen vom 11.9.
19. Die Öl-Komponente:
Es ist seit längerer Zeit bekannt, daß im Gebiet des Kaspischen Meers (Georgien, Tschetschenien!) große Ölvorräte entdeckt wurden. US-Ölkonzerne wollen eine Pipeline hinunter zum Arabischen Meer bauen, durch Afghanistan und Pakistan. Mittlerweile haben beide Länder eine Regierung, die willig ist, mit den US-Konzernen zusammenzuarbeiten. Die Firma, die den Bau dieser Pipeline durchführen soll und bereits eine Expertise verfaßt hat, heißt Halliburton, und ihr letzter Chef ist jetzt unter Präsident Bush jun. Vizepräsident geworden: Richard "Dick" Cheney, der unter Vater Bush Verteidigungsminister gewesen war und im Ölkrieg genannt "Golfkrieg" die US-Interessen entsprechend "verteidigte".
20. Der US-Angriff auf Afghanistan war schon vorher geplant:
Niaz Naik, ein ehemaliger Staatssekretär des pakistanischen Außenministeriums, sagte gegenüber der BBC, er habe schon Mitte Juli von hochrangigen US-Beamten erfahren, daß ein Militäreinsatz auf Mitte Oktober geplant war, noch bevor in Afghanistan der Schneefall beginne. (BBC News, 18.9.2001, von George Arney)
21. Die Wahl des Datums:
Der 11. September war schon öfters Datum für wichtige Ereignisse.
Am 11.9.1978 wurde der Camp David-Vertrag unterzeichnet. Am 11.9 1990, kurz nach Iraks Invasion in Kuwait, hielt Präsident Bush sen. eine Rede, in der er zum ersten Mal öffentlich eine "neue Weltordnung" forderte. Auf den Tag genau elf Jahre danach geschahen am 11.9.2001 die Anschläge, nach denen die Welt nicht mehr sein würde wie vorher. Dies war 23 Jahre nach Camp David, was uns an Wilson's Romane "Illuminatus" erinnert, in denen die Zahl 23 als Schlüsselzahl der Hintermächte hervorgehoben wird. (z.B. www.prophecyandpreparedness.com )
Auch das Pentagon, eines der Ziele der Anschläge, ist mit diesem Datum verbunden. Das Zeremoniell zur Grundsteinlegung dieses Gebäudes mit der okkult bedeutsamen fünfeckigen Form, fand am 11. September 1941 statt. Der 60. Jahrestag wurde mit einem Feuerwerk besonderer Art "gefeiert"!
Vom 11.9. sind es genau 111 Tage bis zum Jahresende. Mit diesen Zahlen und Daten sind verschiedene okkulte Faktoren verbunden. Islamische Terroristen würden niemals Termine mit Numerologie und Astrologie, die für sie zu den "Werkzeugen des Satans" gehören, auswählen. Diese Zahlenmagie entspringt der talmudischen Kabbala. Vertreter dieser Richtung berechnen jeden ihrer Schritte mit dieser obskuren Technik, die für Nichteingeweihte absolut unverständlich ist.
22. Das WTC war ungewöhnlich leer:
Im World Trade Center sind normalerweise 50 000 Personen und mehr anwesend. Hätten fanatische Terroristen einen solch aufwendigen Schlag geplant, um "verfluchte Kapitalisten, Imperialisten und Juden" zu vernichten, hätten sie ihren Angriff nicht auf neun Uhr morgens angesetzt, wo die Türme noch relativ leer sind und vor allem die höheren Ränge noch nicht anwesend sind. Anfänglich war von Zehntausenden von Toten die Rede, doch die Zahl wurde schnell reduziert. Monate später wurde die Zahl erneut nach unten korrigiert: Am 8./9.1.2002 war die Zahl noch 2893, inkl. die 157 Passagiere plus Besatzung der beiden Flugzeuge und die rund 300 Feuerwehrleute.
Das ergibt "nur" 1200 Personen pro WTC-Turm. Schlimm genug, aber es bleibt die Tabu-Frage: Wo waren all die anderen? Die noch größere Tabu-Frage: Im Anschluß an die Anschläge hieß es, das WTC sei für die arabische Welt die Hochburg der jüdisch-zionistischen Wirtschaftsweltmacht und deshalb das logische Hauptziel eines Angriffes. Doch wie viele Chefs und Vertreter dieser Kreise befanden sich in den Türmen unter den beklagenswerten Opfern? Anfang November 2002 ging nochmals eine Meldung durch die Weltpresse, daß mindestens zwei Personen, deren Namen (Tina Spicer, Peter Montoulieu) auf der Liste der WTC-Opfer stand, am Leben sind.
23. Profite an der Börse:
Am 17. September strahlte CBS ihre Sendung "60-Minutes" aus. Darin wurde berichtet, daß hochrangige Personen aus dem Umkreis der Regierung und der CIA kurz vor dem 11.9. ihre Airline-Aktien verkauft hatten. Offiziell hieß es, die Spur dieser Börsengewinne werde verfolgt, aber es geschah nichts, und das Thema wurde in den Medien nicht mehr besprochen. Unabhängige Investigatoren fanden heraus, wer einer der Hauptaktiven in dieser Börsenaffäre war: der amtierende "Executive Director" der CIA, ein Herr namens A. Krongard. (siehe z.B. in http://globalresearch.ca/articles oder www.tetrahedron.org )
24. Stimmungsmache für die "neue Weltordnung":
Seit den Dreißiger Jahren prangt auf der 1$-Dollarnote die Abbildung einer Pyramide mit dem "allsehenden Auge", darunter die Inschrift "Novus Ordo Seclorum", übersetzt "neue Weltordnung". Seit Bush senior's Rede am 11.9.1990 ist dieser Begriff allgemein bekannt. Das US-Regime, das der amtierende "president of the White House" ironisch als "friedliebend" bezeichnet, ist sehr kriegerisch. Seit der Aufhebung des Gesetzes des weisen Präsidenten Monroe ("Keine militärische US-Einmischung außerhalb des Gebietes der USA") im Ersten Weltkrieg durch Präsident Wilson hat das Regime zahlreiche Kriege geführt und sich mit dem Massenmörder und Kommunisten Stalin abgesprochen. Bei der Konferenz der Siegermächte saßen sie "friedliebend" am selben Tisch.
Während die US-Wirtschaft und Hochfinanz über ausländische Tochtergesellschaften heimlich die durch Stalins Massaker ruinierte Sowjetunion wirtschaftlich aufbauen halfen, führten die USA gegen außen hin einen "Kalten Krieg" und auch viele echte Kriege: in Korea (1950 bis 1953), Guatemala (1954, 1967 bis 1969), Indonesien (1958), Kuba (1959 bis 1961), Belgisch-Kongo (1965), Vietnam (1961 bis 1975), Laos (1964 bis 1973), Kambodscha (1969 bis 1970), Grenada (1983), Iran (via Irak, 1980 bis 1988), Lybien (1986), Panama (1989), El Salvador (achtziger Jahre), Nicaragua (achtziger Jahre), Irak (seit 1991), Bosnien (1995), Sudan (1998), Serbien (1999).
Und jetzt Afghanistan. Bald Somalia? Irak? Jemen? Wo führt das hin?
25. Schluß: Was bedeutet das alles?
Bei den Anschlägen vom 11.9.01 handelt es sich nicht um einen "Angriff auf die USA", wie immer wieder gesagt wurde, sondern um einen Angriff auf die Demokratie und die Verfassung. Wurden die WTC-Türme gezielt gesprengt und die Flugzeuge als vordergründige Ursache für diesen weltbewegenden Abbruch eingesetzt - ein teuflischer "Geniestreich" vor den Augen der ganzen Welt, um damit verschiedenste kurz- und langfristige Ziele auf einen Schlag zu erreichen??
Auf jeden Fall zeigen die vielen offensichtlichen Spuren: dieser Satans-Akt wurde geplant und durchgeführt von höchster Stelle, die über unbegrenzte Finanzen, Geheimdienstverbindungen und über irregeleitete Kamikaze-Handlanger verfügt. Durch diese menschenverachtenden Anschläge sollen die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Welt unter dem Vorwand von Terrorbekämpfung und Sicherheit radikal verändert werden, ganz nebenbei auch verbunden mit taktischen Gewinnen in den Bereichen Drogenhandel und Öl.
In den USA setzt sich die Regierung wieder und wieder über die Verfassung hinweg und setzt sie faktisch außer Kraft, unter dem Vorwand von Sicherheit und Anti-Terror-Gesetzen werden Bürgerrechte beschnitten, Globalisierung und totalitäre Kontrolle werden vorangetrieben. (Bürgerkarten mit Fingerabdruck, Chip-Karten, Überwachung, Abschaffung des Bargeldes usw.)
Was am 11. September 2001 geschah, ist nicht der Schlußpunkt, sondern der Auftakt zu weiteren unglaublichen Geschehnissen und Lügen, die möglicherweise nicht mehr so leicht zu durchschauen sind.
Konsultierte Websites (incl. dortige links):
www.apfn.org
www.copvcia.com
www.eirna.com
http://globalresearch.ca
www.heise.de (deutsch)
www.larouchepub.com
www.prophecyandpreparedness.com
www.skolnicksreport.com
www.tetrahedron.org
http://www.erichufschmid.net/PainfulQuestions_2.pdf Lassen wir uns nicht täuschen und nicht einschüchtern. Let's spread the truth! Verbreiten wir die Wahrheit! Damit die Wahrheit siegt!
|
| 30.01.03, 21:23 | Böse kleine Kostenverursacher
Gezielt, wie gestochen scharf berichten die monopolisierten Massenmeinungslenker an der Selbstbedienung nicht gerade verarmter Bevölkerungsteile vorbei. Im gleichen Maße werden Gruppen mit niedrigem Einkommen zunehmend verunglimpft bzw. ihrer Verunglimpfung seitens Verbandvertretern, Politikern und anderen Lobbyisten ein Forum bereitet.
Beispiel Sozialhilfe-Empfänger: Wenn für Kommunen Sparzwang angesagt ist, steht die Bekämpfung des angeblichen Sozialhilfemissbrauchs ganz oben. Man bemüht den Pauschalverdacht gegen sozial Schwache, um Kontrollmaßnahmen zu rechtfertigen, die im Endeffekt die öffentliche Hand teurer kommen als die Aufdeckung eines lächerlich geringen Prozentsatzes an Missbrauchsfällen. Wer sich eine Ausgabenstatistik von Städten und Gemeinden zu Gemüte führt, weiß, dass deren Einsparpotentiale ganz woanders liegen: Bei den Verwaltungskosten und Sachausgaben. Sie betragen ein Mehrfaches dessen, was für Sozialhilfe ausgegeben wird. Und dienen als Pfründe der Selbstbedienung und Vetternwirtschaft unbedingt dem Allgemeinwohl.
Beispiel Studenten: Mit Vorliebe schürt man den Ärger über die sog. "Bummelstudenten", die uns alle so teuer zu stehen kommen. Ein Überschreiten der Regelstudienzeit von ein bis zwei Semester würde die öffentliche Hand bereits Milliarden kosten. Ja, können diese faulen Nichtsnutze nicht den Tag zum Lernen und die Nacht zum Jobben nützen, damit sie schneller fertig sind? Wenigstens mit den Nerven?
Und dann gibt es noch die Vielzahl nicht übermäßig bezahlter Arbeitnehmer, deren Motivation zu wünschen übrig läßt. Das kostet die Volkswirtschaft jährlich zig Milliarden. Sollen doch froh sein, dass sie überhaupt anschaffen dürfen und sogar was dafür bekommen. Es könnten Zeiten anbrechen, wo der Arbeitnehmer sich seinen Arbeitsplatz kaufen darf und die letzten verbliebenen Stellen an die meist Bietenden verhökert werden. Ist es das, was Meinungsmacher und Unternehmensberatungen, die entsprechende Untersuchungen durchführen, der Öffentlichkeit weismachen wollen? Kann man besser desinformieren und über die wahre Verteilung von Besitz, Einkommen und Abgabenbelastung hinwegleugnen?
Allerortens jammern und stöhnen sie über die Höhe der Steuern und Abgaben für Bürger und Unternehmen hierzulande. Und natürlich sind die Lohnnebenkosten viel zu hoch, von den unflexibelen Löhnen ganz zu schweigen. Komisch, dass überhaupt noch Gewinne gemacht und Vermögenszuwächse registriert werden, wo die Kleinverdiener auf derart großem Fuß leben. Wer bezahlt hier für wen? Wer profitiert von wem? Laut Frankfurter Rundschau sind die Steuern und Sozialabgaben bezogen auf das Inlandsprodukt bei Arbeitnehmern auf fast 60 % gestiegen. Anders bei den Arbeitgebern: Hier sind sie um fast die Hälfte auf 7,5 % gesunken. Auch ein nicht geringer Teil des Mittelstandes leidet mehr unter einer eingebildeten denn unter einer realen Steuerlast. Was ist überhaupt der Mittelstand? Wo fängt er an, wo hört er auf? Wer gehört dazu? Der Kleinunternehmer mit wenigen Angestellten? Eben nicht nur. An seine Seite gesellen sich Großunternehmen, die sich als Mittelständler ausgeben. Trotz internationaler Verbreitung mit mehreren hundert, wenn nicht gar tausend Angestellten. Sie legen dem kleinen Selbstständigen den Arm um die Schulter und flüstern ihm ins Ohr: "Uns Mittelständlern geht es ja so schlecht." Inzwischen wandert aus der Tasche des kleinen Selbstständigen von diesem unbemerkt sein Geld auf Umwegen in diejenige seines vermeintlichen Leidensgenossen. Dem ist sie noch nicht voll genug. Er fordert über seinen hünd(t)ischen Verbandsvertreter weitere Entlastung. Immerhin muss er bei den Motoren seiner Freunde und Vettern in den Stadt- und Gemeinderäten regelmäßig Schmiermittel nachfüllen, um lukrative Aufträge zu ergattern.. Schönen Gruß vom Korruptionsstandort Deutschland.
Unsere Meinungslenker und- stänker läßt das unbeeindruckt. Sie stimmen weiter laute Klagelieder an, wie ach so übel es den Bessergestellten ergeht. Vor einigen Wochen kürte der Kölner Stadtanzeiger die zu Jahresanfang gestiegenen Steuern und Abgaben zum Tagesthema. Mit dem Hinweis, Besserverdienende ab 5100 Euro Bruttolohn aufwärts hätten fast 100 Euro monatlich weniger in der Tasche, lieferte man diesen den besten Grund zum Jammern. Man weiß, was man seiner Zielgruppe schuldig ist. Kleinverdiener mögen den größten Teil der Bevölkerung ausmachen, jedoch unter den Stadtanzünder-Abonnenten eher unterrepräsentiert sein. Sie fallen nicht in das Blickfeld des Glaspalastes. Hier setzt man auf die Gutverdiener. Sie sollen den Konsum beleben. Deshalb dürfen sie nicht übermäßig belastet werden. Meinen die Günstlinge des Medienzaren.
Wahrhaftig? Wer verdient im Monat 5100 Euro brutto (immerhin weit über 3000 netto) und mehr? Wie groß ist ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung? Ein Viertel, ein Fünftel, ein Sechstel oder noch weniger? Wieviele Daimler und BMW-Karossen, wieviele Pelzmäntel und Nadelstreifen müssen sie nachfragen, um die private Bestitzstandswahrungswirtschaft anzukurbeln? Jeder, der ökonomisch halbwegs 1 und 1 zusammenzählen kann, versteht unter Stärkung der Massenkaufkraft etwas Anderes: Die Entlastung bzw. Förderung niedriger Einkommen. Und die funktioniert einzig wirksam über ein Existenzgeld. Glauben die Damen und Herren der bürgerlichen Monopolpresse ernsthaft den Blödsinn, den sie von sich geben? Oder fürchten sie nur die Folgen der Gehorsamsverweigerung, sprich die Entlassung? Ist das so tragisch, wenn man der Zensur des Hofes entzogen wird? Und nicht mehr gezwungen ist, von der Wahrheit nur eine Hälfte und eine Sicht zu präsentieren?
Die unzensierte Meinung
|
| 27.01.03, 09:43 | Deutschland sucht den Superstar !
Aus für Deutschlands beliebteste Dieter Bohlen-Sendung. Denn der Superstar ist bereits gefunden. Unser Kanzler Gerhard Schröder. Auch wenn er bei Dieter Bohlen persönlich noch nicht vorgesungen hat, so wissen längst schon alle, wie poetisch und kraftvoll unser Bundeskanzler jeglicher Kakophonie in den eigenen Regierungsreihen entgegentritt. Ein Machtwort und alle treffen wieder den richtigen Ton. Daß manchmal nur die Höhe nicht stimmt, mag man verzeihen. Schließlich ist nicht jeder immer gleich gut drauf.
Oi, oi, oi, doch unser Kanzler ist nicht nur ein wahrer Sänger, sondern auch ein heißblütiger Tänzer. Bewiesen erst wieder auf dem diesjährigen Presseball in Hannover. Wie meint doch die liebe Gattin ? Eine Mischung von verschiedenen Stilen. Na, wenn da Rumba mit Cha Cha Cha und Tango gemixt wird, sind kleine Pannen vorprogrammiert, doch keine Panik, die Gattin hält ihn im Arm und sorgt schon dafür, daß Gerhard nicht den Boden unter den Füßen verliert oder bei dem politischen Frostwetter zwischen Deutschland und Amerika ausrutscht.
Überhaupt ist Deutschland ein Land der Superlative. Da haben wir in Nordrhein-Westfalen den Superminister und erst muß ihn unser Kanzler von Düsseldorf nach Berlin holen, bis wir das endlich wissen. Schließlich ist Düsseldorf eine Superstadt und Berlin Hauptstadt. Wolfgang Clement mit dem Superministerium für Arbeit und Wirtschaft und der Superarbeitslosenzahl von 4,5 Millionen.
Doch nun wird`s langsam eng. Jetzt rückt auch das Saarland in das gewichtige Auge der Jury, denn jetzt kommt Super-Ex-Parteichef Oskar Lafontaine auf die Bühne und Franz Müntefering, der treu ergebene Berater des Kanzlers, würde ihm am liebsten den Zutritt verweigern. Denn Oskar hat schon mal gesungen von den Ruhmestaten der Parteigenossen, nur mit Ruhm konnte sich keiner bekleckern. Solch eine Wiederholung will Müntefering auf jeden Fall verhindern. Gesungen wird schließlich nur in den eigenen Parteireihen und das, was vom Superstar vorgegeben wird. Gesangsbeschmutzer sind zu entfernen.
Also Leute, wie Ihr seht, ist es reine Zeitverschwendung, sich vor den Fernseher zu hocken und den tausendundersten Aufguß von "Superstar künstlich gemacht in Deutschland" von Dieter Bohlen reinzuziehen. Verwunderlich ist nur, daß selbst Dieter Bohlen und Vox noch nicht auf die Idee gekommen sind, alle Kandidaten in einen Container zu sperren und 24 Stunden Live-Übertragung zu machen. Dann würden wir schon gleich am Morgen hören können, was so mancher klammheimlich unter der Dusche jodelt. Nicht Klasse ist entscheidend, sondern Masse für Dieter Bohlen in Form von Einschaltquoten.
Doch für uns ist die Klasse der Politiker entscheidend und nicht deren hirnlose Masse. Und ob sie singen können oder nicht, ist auch egal. Hauptsache, sie können vernünftig regieren, dann sind uns Superstars auch sternenschnuppe.
|
| 22.01.03, 18:41 | Götter in Weiß
Die letzten Wochen waren ziemlich langweilig für Gina. Ihre allerbeste Freundin Bella war mit ihren Leuten nach Gran Canaria zum Überwintern geflogen. Mann, was sollte Gina bloß ohne sie anfangen ? Doch endlich, Gina stieg ein Geruch in die Nase, ein zwar etwas penetranter, aber ach doch so vertrauter Geruch. Ja, die Tür ging auf, Herrchen und Frauchen von Bella lagen sich mit den Gina`s in den Armen und schon ging das laute Gegackere los.
Und Bella ? Die stürmte auf Gina zu, Gina auf sie. Ach, war das ein herrlicher Hundeduft. Sie schwänzelten und beschnupperten sich und ? Endlich stiegen sie gemeinsam in die Kiste und lagen Futti an Futti in den warmen Decken. "Na, du treulose Tomate, ich dachte schon Du kämst überhaupt nicht mehr !" knurrte Gina. "Als ob ich Dich vergessen würde, was kann ich dafür, daß meine Oberhoheiten Sonne auf`s Dach brauchen, um den Winter zu überstehen. Aber hör mal, der Flug dahin in der engen Kiste bei meinen Traummaßen war schon ätzend. Dann kannte ich dort keine Sau, mit wem sollte ich spielen ? Meine Oberhoheiten sind mit mir nur an der Leine raus. Den ganzen Tag habe ich in der Finca gelegen und konnte mir die Welt anschauen. Soweit der Gartenzaun reichte. Na, und meine Oberhoheiten waren unterwegs. Aber oft war es sehr warm und das ist für mich Bulldog halt nicht so gut. Doch jetzt bin ich ja wieder hier und zufrieden, wenn ich in Deiner Kiste Unterschlupf finde. Erzähl mal, was gibt`s denn Neues ?" fragte Bella und hob den Kopf erwartungsvoll Gina entgegen.
"Mmh, die Ärzte streiken. Wird noch richtig viel Spaß geben. Unsere Ulla kann es keinem Recht machen. Die Krankenkassen haben noch schnell die Beiträge erhöht, Ulla hat ein Stop verordnet. Die Reform des Gesundheitswesens stößt auf Widerstand, die Ärzte und Angestellten wollen keine Nullrunde oder Budgetierung der Arzneimittel und die Krankenkassen sind wie immer pleite. Unter`m Strich ein Minus für alle." antwortete Gina. "Die Bekloppten werden wirklich nicht alle, ich hab schon gehört, daß unsere Gesundheitsministerin jetzt den Leistungskatalog zusammenstreichen will. Unfälle in Sport und Haushalt sollen privat bezahlt werden." "Das ist doch bloß wieder der Anfang," meinte Gina: "Letztendlich ist doch wohl eher die Frage, ob die Krankenversicherungspflicht halb privat und halb staatlich oder ganz staatlich oder ganz privat sein soll. Und wenn das so weitergeht, dann ist es wirklich sinnvoll, das Ganze zu privatisieren und jedem selbst zu überlassen, wo und wie er sich krankenversichert. Wenn es an das eigene Portemonnaie geht, achtet man schon selber drauf, daß der Onkel Doktor nicht zu viel an einem verdienen kann. Und Onkel Doktor könnte sich mehr Zeit nehmen für den Patienten und würde bestimmt nicht mehr so viele unnütze Medikamente und Behandlungen verordnen. Denn nur ein zufriedener Patient kommt wieder."
"Uih, wir könnten auch einen ganzen Wasserkopf an Verwaltungsbeamten sparen, egal, ob bei der Versicherung, dem Krankenhaus oder in den Praxen. Sicherlich wäre es auch mal interessant, die Bezüge der oberen Arztelite zu überprüfen. Frage, ist das Gehalt eines Chefarztes gemessen an seiner erbrachten Leistung im Gegensatz zu einer Krankenschwester und deren Leistung gerechtfertigt ?" bemerkte Bella. "Ich verstehe es ja auch nicht, wieso eine Bundesgesundheitsministerin jedesmal umfällt, und Ulla Schmidt ist nun mittlerweile schon Nummer wer weiß wieviel, wenn es darum geht, Reförmchen auf den Weg zu bringen." seufzte Gina. "Besser, die gehen mal in Sandkasten spielen, aber aufpassen, wenn sie sich an den Scherben schneidet, muß sie es in Zukunft wohl selber bezahlen, denn schließlich wäre es ein selbstverschuldeter Spielunfall. Ich sag`s ja immer wieder, Dog es stinkt !"
|
| 17.01.03, 10:35 | Kälteopfer
Kennen Sie das Märchen von Hans Christian Andersen, dem berühmten, schwedischen Dichter und Märchenerzähler "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" ?
Schon gehört, gelesen und worum ging`s ? Ach ja, das kleine Mädchen, daß sich in der Neujahrsnacht an eine Hausmauer lehnt und so vor Kälte zittert, daß sie beschließt, die Schwefelhölzer anzuzünden, um sich zu wärmen. Sie erlebt die schönste Nacht ihres Lebens, doch am nächsten Morgen ist sie tot. Erfroren. Trotz der angezündeten Schwefelhölzer.
Es ist kein Märchen. In Europa sind in den letzten, kalten Wintertagen fast 1000 (!) Menschen, vorwiegend Obdachlose, dem Mädchen in den Kältetod gefolgt. Hatten sie ihre Schwefelhölzer vergessen, anzuzünden ?
In Presse, Rundfunk und Fernsehen wird wenig darüber berichtet. Warum auch ? Soll man sich auch dieses Leid noch auf die Fahne schreiben und den armen, gebeutelten Menschen, die gerade mal die anstrengenden Weihnachts- und Neujahrstage überstanden haben, noch solche Übelkeiten zumuten ?
Reiches Europa, arme Menschen. Wenn ein Staat nicht einmal in der Lage ist, für die wirklich Schwächsten ein Dach über den Kopf zur Verfügung zu stellen, können wir uns sehr wohl ausmalen, wie viel den Regierenden ein Menschenleben wert ist. Nichts. Lieber 1000 tote Mäuse, als ein paar 1000 Euro für eine anständig beheizte Unterkunft für Obdachlose auszugeben. Lieber Leerstand von sinnlos erbauten und beheizten Büropalästen, möglichst noch unter Sicherheitsbewachung gestellt, als sinnvolle Unterkunftsnutzung als Überbrückungslösung für Obdachlose. Wer möchte sich schon freiwillig in die Gesellschaft verwahrloster Existenzschwindler begeben ? Die sind doch selber schuld. Warum hocken sie auch auf der Straße und ziehen nicht in die beheizten Bahnhofshallen ? Bei Überbelegung kann man sie doch im 100-er Pack aufstapeln ? Na, nun mal nicht so zimperlich. Lieber warm gestapelt als kalt erfroren.
Reicht ja schon, daß diese Elendsgestalten unser ästhetisch geschultes Wohlstandsbefinden durch ihren bloßen Anblick auf`s Äußerste strapazieren. Nein, da legen die sich doch noch tatsächlich zum Sterben auf die Straße. Können die sich nicht wenigstens pietätvoll auf den Friedhof verkriechen ? Stellen Sie sich mal vor, Sie kommen morgens aus dem Haus und stolpern über die Leiche eines so "wertvollen" Subjektes. Was machen Sie dann ? Drübersteigen und liegenlassen. Den Dreck räumen andere weg.
Und doch ! Es sind Menschen, genau wie wir. Auch wenn sie keinen festen Wohnsitz haben, so sind es Bürger unseres Landes und Europas mit den selben Rechten und Pflichten, wie jeder andere auch. Sie in die Pflicht zu nehmen, daran hapert es bei deutschen oder europäische Behörden und Ämtern ganz gewiß nicht, doch ihnen die Rechte zuzugestehen, das ist ein langer Weg, ein bürokratischer Weg, ein dorniger Weg, gespickt mit Vorschriften, Auslegungsvarianten, Prüfungsbedürftigkeit, Entscheidungshemmnis und letztendlich mit der staatlichen Erlaubnis, ein anonymes Armengrab irgendwo auf Staatskosten ausheben und das Übel begraben zu lassen.
Was für ein Land ! Was für ein Kontinent ! Was für eine Demokratie ! Wir können wirklich stolz sein auf unsere "Kälteopferrate". Bestimmt war sie dieses Jahr niedriger als letztes Jahr. Ein schlagender Beweis - die rapide sinkende Zahl von Kälteopfern für die heiße Bekämpfung von Obdachlosigkeit und Armut in Deutschland und Europa . Wir sind noch nicht am Ende, doch der Anfang ist gemacht. Lassen wir es so weiterlaufen, wie bisher. Die Zahlen geben uns Recht. Nichtstun löst auch Probleme. Wegschauen tut nicht weh. Helfen bedeutet Leben.
Für was entscheiden Sie sich ?
Das Mädchen mit den Schwefelhölzern starb mit einem Lächeln auf den Lippen. Was für eine Tragödie. Kein "Obdachloser mit den Schwefelhölzern" sollte ihr folgen. Nicht in Deutschland, in Europa oder weltweit. Mögen wir niemals in die Verlegenheit kommen, Kindern oder Familien von Obdachlosen erklären zu müssen, warum ausgerechnet "der Obdachlose" dem Mädchen mit dem Schwefelholz folgte.
Der soziale Kälteexperte
|
| 15.01.03, 17:38 | Parabel eines afghanischen Kindes
Der Krieg überzog Afghanistan und hielt auch nicht vor Kindern, Müttern, Vätern und Greisen an. Als die Schlacht vorbei, kam die große Fragerei. "Wo ist mein Vater geblieben ?" fragt das Kind. "Ich weiß nicht." antwortet die Mutter: "Vermisst, wie so viele es sind."
Der Vater war ein Taliban, kämpfte in seinem Glauben für`s Land, ergab sich bereit, wie fast 8000 Mann, unter der Bedingung "freies Geleit" der Nordallianz und ihren Verbündeten.
"Mutter, was ist vermisst ?" fragt das Kind. Die Antwort: "Wenn Du nicht weißt, wo er ist. Wenn Du nicht weißt, ob er lebt oder tot ist. Wenn Du nicht weißt, wie es ihm geht, ist er krank, verwundet oder gesund. Hoffen wir, das alles zum Guten steht."
Die Sonne brennt heiß, mehr als 50 Grad. Die Laster rollen auf den Gefängnishof. Die sich ergebenden Taliban werden in die Container gezwängt. Die Reise beginnt. Wohin, wer weiß. Stunde um Stunde rollt der Laster. Im Container, dicht an dicht gedrängt, wird die Luft so dünn und die Angst macht sich breit. Wie lange soll das noch so weiter gehn ? Der Schweiß verdampft auf der Haut. Die Hitze, die Enge, der Staub, hält denn keiner an ? Wasser, Wasser ! rufen die Gefangenen. Doch alle anderen sind taub.
"Mutter, was ist Krieg ?" fragt das Kind. "Wenn einer Dein Land mit Waffen durchzieht." so die Antwort der Mutter. "Mutter, warum war Krieg ?" fragt das Kind. "Weil die regierenden Taliban Unterdrücker sind. Für Freiheit und Demokratie kämpfte die Nordallianz, Seite an Seite mit ihren Verbündeten und der wichtigste Grund - um den anti-amerikanischen Terroristen Bin Laden und seine Helfershelfer zu finden."
"Mutter, mein Vater ist ein Taliban, ist er ein Unterdrücker ?" "Mein Kind, Dein Vater hat seine Gedanken und seinen Glauben. Er tat, was er für richtig hielt, darüber zu urteilen, kann ich mir nicht erlauben. Wenn er wieder da ist, kann er Dir`s erklären, vielleicht kannst Du es verstehn und es wird Dich lehren, Deinen rechten Weg zu gehn."
Endlich hält die Lasterkolonne an. Die Gefangenen sind nur noch ausgedörrte Fische, die nach Luft schnappen und sich gegenseitig den Schweiß vom Körper saugen, um nicht zu verdursten. Die Rufe erschallen: "Wasser, Luft, hier raus !" Nun sind die Bewacher nicht mehr taub und die Schüsse auf die Container ballern laut. Schreie, Panik erfüllt die Wüste. Der Gestank von Angst, Schweiß und Exkrementen macht sich breit und aus den Containern rinnt Blut, es ist soweit. Die ersten sterben einen grausamen Tod, die lebenden Überreste man sich aus den Containern holt.
"Mutter, wie wird die Zukunft sein ?" fragt das Kind. Die Antwort: "Voller Sonnenschein, wenn Friede wieder im Lande herrscht und keine Hungersnot mehr unser Leben bedroht. Wenn alle Häuser aufgebaut und die Familien wieder vereint. Dann soll uns dieser furchtbare Krieg mahnen, besser auf unser Land achtzugeben und miteinander, gemeinsam nach einer besseren Welt zu streben."
Die Soldaten der Nordallianz, die Bewacher, treiben ihre Widersacher aus den Containern in die Wüste vor sich her. Dann wird die grausame Hinrichtung vollbracht, bis der letzte Schuß durch den letzten lebenden Schädel kracht. Die Gebeine werden in der Wüste verscharrt. Groß genug und still, der Wind und der Sand bedecken das Greuel, weil keiner mehr etwas sehen will.
Die Hinrichtung ist vorbei.
Wer war der Richter ? Die Nordallianz. Wer sprach das Urteil ? Die Nordallianz. Wer vollstreckte das Urteil ? Die Nordallianz. Wer waren die stummen, geladenen Zeugen ? Die englischen und amerikanischen Soldaten, die die Aufsicht über den Transport der sich ergebenden Taliban in ein Gefängnis hatten und diesem Kriegsverbrechen sich nicht entgegenstellten.
Wer wird ihr Ankläger sein ? Wer wird ihr Richter sein ? Der Internationale Gerichtshof für Menschenrechtsverletzungen in Den Haag ? Ihre Zeugen werden nicht stumm sein, nicht taub und nicht blind.
Wer wird den Kindern und deren Angehörigen erklären, wo ihre Väter geblieben sind und was mit ihnen passierte ? Wer wird die Verantwortung dafür übernehmen, daß dies passieren konnte ? Die englischen und amerikanischen Soldaten ?
"Mutter, und wenn Vater nun nicht wiederkommt, wenn wir nie erfahren, was mit ihm ist ?" Die Antwort: "Schweig still mein Kind, daran will ich gar nicht denken, will lieber dem Glaube an Gerechtigkeit Gehör schenken."
Nun beginnt die quälende Zeit der Warterei. Des Hoffen und Bangens. Wann werden sie Gewißheit haben ? Ob der Vater vielleicht doch unter den 3000 Gefangenen ist, die das Massaker überlebten, weil ihr Schicksal sie nicht in die Wüste führte ?
Werden wir in Kürze auch die Parabel irakischer Kinder schreiben müssen ?
|
|
|