| | Datum ^ | Meldung | | 15.03.04, 21:41 | Berlin-Deutschlands dümmste Stadt
Wo ich schon im Osten bin, kann ich auch gleich noch nach Berlin, dachte ich mir mal so. Nicht wegen der Oranienburger Straße, sondern, um mir mal zu betrachten, wie eigentlich die Einwohner von Deutschlands dümmster Stadt aussehen.
Mooooment, könnte jetzt einer sagen, die sind ja gar nicht sooo doof die Ossis, Achim Mentzel war bei der PISA-Show in den Öffentlich-Verächtlichen immerhin der klügste von 336 Teilnehmern. Ja, ja, winke ich da ab, beim Achim hat man doch deutlich gesehen, dass der mindestens zwei Pfund Spickzettel in den Backen hat. So hamsteresk sieht normal doch keiner aus. Also bleibt es dabei: Ossis sind doof. Alle! Immer! Sogar die, die früher im Westen oder im Westteil von Berlin gelebt haben. Man muss nur nach Berlin ziehen, so vermute ich, und schwupps, wird es geistige Nacht um einen herum. Abgesehen davon, dass die Lokale in Berlin die miesesten der Welt sind. „Die Mauer in den Töpfen" nenne ich das.
A propos Essen: dass die Berliner alle einen IQ wie geschnitten Brot haben müssen, wurde mir mal wieder deutlichst vor Augen geführt, als ich die U-Bahn unserer „Hauptstadt" bestieg. Da wurde doch während der Fahrt dem staunenden Publikum tatsächlich per Tele-Display in ungefähr 20 Schritten erklärt, wie die Anzeige auf den Bahnhöfen funktioniere und was die angezeigten Texte bedeuteten. So wurde erläutert, dass der Text „U 2 nach Ruhleben in 2 Minuten" verheiße, dass von dem Bahnhof, auf dem diese Anzeige aufleuchte, ungefähr zwei Minuten später eine U-Bahn der Linie 2 in Fahrtrichtung Ruhleben aufbrechen werde.
Tusch, Gratulation, wer diese Erklärung braucht, der glaubt auch an die Steuerschätzung der Bundesregierung. Aber besser noch: Es wurde weiter behauptet, das Anzeigesystem, das außer diesen voraussichtlichen Abfahrtszeiten herzlich wenig anzuzeigen in der Lage ist, sei ein „dynamisches Auskunfts- und Informationssystem mit vielen wichtigen Infos zum U-Bahn fahren". Ossis, was ist los mit Euch? Merkt Ihr nix? Merkt Ihr nicht, dass da der alte Osten wieder voll durchbricht, irgendwelche schlechten Zonenprodukte durch hochtrabende Phantasiebezeichnungen auf modernen Standard hoch zu fabulieren? Demnach wären dann Eure ächzigen Rolltreppen „dynamische multimodulare Beförderungssysteme mit millionenfachen Personenkontakten"?
Und noch eine gute Nachricht: Der Bundesnachrichtendienst eröffnet seine neue Zentrale. Mit Ladenarkaden, zu denen auch der normale Bürger Zugang haben soll. Um die Abkapselung der Geheimdienstler endlich zu beenden, heißt es. Wobei ich noch nicht weiß, ob man Spionen aus anderer Herren Länder (Bin Ladistan, DDR etc.) die Identifizierung der deutschen Agenten erleichtern möchte - jederzeit zu fotografieren auf der BND-Kegelbahn - oder ob man nach Wegfall der meisten potenziellen Feindesstaaten den Schlapphüten einfach etwas Abwechslung verschaffen und die heimliche Bespitzelung der Einkaufsgewohnheiten der Pullacher Rentner ermöglichen will.
Ach so, eines noch: Hertha BSC, das wollen wir mal kurz festhalten, steht in der Bundesliga inzwischen auf Platz 15. Immerhin noch ein Punkt vor einem Abstiegsplatz, aber dann doch schon 15 Punkte hinter einem UEFA-Cup Platz.
|
| 05.03.04, 22:21 | Blasenschwäche, Reformschwäche, Parteischwäche ? Die Wahl der Bürger ! vorläufig !!! (in Hamburg?)
Tauchen Sie gern ? Ab in der Badewanne ? Dann gibt es ein Phänomen. Irgendwann taucht jeder wieder auf, weil die Luft zum Atmen zu DÜNN wird, Es droht der Tod durch Ersticken. Weil jede auch noch so kleinste Sauerstoffblase einfach dem Leben entweicht und als Blubber-Glucker an der Wasseroberfläche verpufft. Schlecht Luft kriegen, hat schon manchen den Kragen gekostet. Nur im Sarg ist es egal, ob Hemd oder Anzug, wird eh alles verbrannt. Der Rest ist graue Asche und kalter Rauch.
Merken Sie was ? Die Parallelen zur Wahl in Hamburg ? Die roten Sozialdemokraten werden zum Abtauchen gezwungen. Die Grünen schwimmen noch oben auf. Die haben aber auch die besondere Gabe, selbst lebensgefährliche Gase wie Kohlendioxid in reinen Sauerstoff und Kohlenstoff zu spalten. Mutter Natur nennt das Selbsterhaltungstrieb. Bei den Sozialdemokraten scheint sie da was vergessen zu haben.
Ist ja egal. Jetzt kommt schwarz. Ganz allein in Hamburg. Gute Nacht ! Es wird schon besser werden, zumindest in Hamburg. Die Hoffnung will keiner aufgeben. Besser schwarz rebelliert, als rot-grün regiert. Oder glaubt tatsächlich irgend jemand, daß die christlichen Demokratieträger sich wie ihr Märtyrer für`s einfache Volk ans Kreuz nageln lassen ? Und die Spaßpartei FDP hat sich jetzt selbst als Waagscheißerl-Partei liquidiert (Abtauchen !).
Ursachenforschung ! Mmh. Schuld ist die Bundesregierung - rot-grün. Mit dem Mut zur Reform der sozialen Sicherungssysteme haben sie sich den Unmut der Bürger zugezogen. Greif in die Tasche des kleinen Mannes und kassiere stetig ab. Begründe es mit Wohl(not)standssicherung und lebe selbst vor, daß Du als Politiker oder Interessenvertreter einer Lobby selbst damit noch gut fahren kannst. Treffe selber eine Fehlentscheidung nach der anderen. Lebe wohl, denn Dir kann nichts passieren. Du wirst immer gesichert sein im Schoße der "Gesellschaft". Kein Stolpe wird wegen Mautdesaster gefeuert und in Regreß genommen oder Toll-Collect (das Irrenhaus von Daimler-Chrysler und Deutsche Telekom oder der Neueinsteige Siemens) für die Milliardenausfälle, die ihre Stolpermaut dem Steuerzahler Bürger aufbürdet. Kein Gerster oder Engelen-Kefer wird in Regreß genommen für den Blödsinn an Beraterverträgen, die mit ihrem Wissen abgeschlossen wurden und werden. Wen trifft denn schon die Bundesagentur für Arbeit mit ihren tollkühnen "Internet-Stellenangeboten" für Arbeitslose ? Maximal den Bürger Steuerzahler, der mit seinem Blut und Schweiß die abgepreßten Beiträge einzahlt und dafür bezahlt. Na, locker mal 165 Millionen. Bei fast 5 Millionen (wir haben die Zahl schon nach oben korrigiert, bei Statistikfälschern ist kriminelles Abtauchen auf etwas mehr als gerade 0 unglaubwürdig) Arbeitslosen und noch mal soviel Sozialhilfeempfängern wäre es doch sinnvoller, denen gleich je 1 Million in die Hand zu drücken. Hat sich das Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängerproblem in Luft aufgelöst. Spart genau 155 Millionen.
Weder Rechnen und schon gleich gar nicht Denken ist weder Rot-Grün noch Schwarz eigen. Ihr Geplänkel und Gezänkel um Reform und Oppositionsreform hat weder Deutschland noch uns Bürger vorangebracht. Dafür steigt der Neuverschuldungsberg in den nächsten Jahren auf Rekordhöhe. Nix mit Spareichel und Konsolidierung des Bundeshaushaltes. Dafür jede Menge Zinsen in Milliardenhöhe, die wieder die heutige und nachfolgenden Generationen bezahlen werden.
Reformen ? Ja. Abkassieren ? Nein.
Es ist "höchste" Zeit, daß sich Parteien, egal welcher Couleur, Gewerkschaften (wessen Interessen vertreten die eigentlich noch heute ? Schreien immer, der Arbeitnehmer, aber demnächst wird es wohl keine mehr geben, wenn die Technisierung weiter fortschreitet, wen wollen sie dann vertreten - oder welche Daseinsberechtigung haben sie heute?), die wahren "Kapitalbesitzer" (das sind die gelackten Fritzen mit dem Vermerk "Grundbesitz", "Geldbesitz", "Machtbesitz", "Arbeitgeber", "lohnabhängige Arbeitsplatzbeschaffer", "Gesellschaftssicherungsbewahrer", "Arbeitnehmerbezahler", "Profitgeier", "Schieb die Politiker auf meine Interessenseite", "Wenn Du nicht machst, was ich will, tret`ich Dich in Arsch und laß Dich fallen") reformieren und zwar im Sinne der Bürger dieses Landes. Hin zu sozialer Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit. Es gibt da ein "klitzekleines" Gesetz - Grundgesetz. Das genau jedem Bürger dieses Landes diese Rechte und Pflichten garantiert.
Es sollte vielleicht wirklich auf jeder Rolle Toilettenpapier gedruckt sein, damit, egal, wer sich den Arsch abwischt, zuerst liest, womit. Und wenn er es liest, dann dürfte wohl jedem der Gedanke daran vergehen, sich an einem solch einem wertvollem "Artikel" selbst zu bedienen. Gerade an diesem Ort. Steuerzahlers Gesicht ist bestimmt nicht die hintere Furth. Und auch sonst ist jeder Ort "heilig", den Bürger Steuerzahler finanziert. Dem vorderen würde es ja wohl nur ständig die Röte ins Gesicht treiben. Kann auch grün oder schwarz oder gelb sein.
Die Roten als Volkspartei, die nur noch 2 % ! der Bevölkerung (das Großkapital) vertreten und grüne Abnicker haben uns ihren Spiegel vor`s Gesicht gehalten. Der Arbeitnehmer von heute ist der Arbeitslose von morgen. Irgendwann trifft es jeden, ob jung oder alt. Was dann von den "Sozialreformen" übrig bleibt, ist nur eine Scherbe, in der wir uns als Bürger (ob mit oder ohne Geld) nicht mehr erkennen können oder sie uns in die Pulsadern ritzen, um uns selbst zu vernichten. Wir sind nichts. Wir werden nichts. Wir waren nichts.
Aber wir können etwas sein ! Wehrt Euch ! Macht allen klar, daß Bürger auch Würger sind. Und notfalls das gesamte System zum Abtauchen bringen. Langsam ersticken lassen, was schon längst alt, marode, muffig, unsinnig ist und höchste Explosionsgefahr birgt, weil der Sauerstoff als Lebens"gas" raus ist.
Der Tauchlehrer
P. S. Sauerstoff ist als natürliche Lebensgrundlage noch nicht verstaatlicht oder in kapitalunternehmerischer Hand. Helfen Sie bitte mit, daß es dabei bleibt. Sonst wird die Sterblichkeitsrate der Menschheit sich vervielfachen, weil keiner dieses "Gut" sich mehr leisten kann. Schon heute können sich die wenigsten notwendige Medikamente, Nahrung, geschweige denn ein Obdach leisten. Die ersten, die verrecken, sind immer die Schwächsten - die Armen !
|
| 05.03.04, 20:28 | Schächten ist Schmerz In der Diskussion zum Schächten, dem Schlachten ohne Betäubung, wird immer wieder behauptet, die Tiere würden dabei nicht leiden. Diese Aussage beruht auf völliger Lieblosigkeit oder Ignoranz. Die Bevölkerung und die Politiker werden belogen, damit die Tierquälerei des Schächtens im neuen Tierschutzgesetz für Juden und Muslime ausnahmsweise erlaubt werden soll, während alle anderen Schlachttiere selbstverständlich weiter betäubt werden müssen, weil es unverantwortlich wäre, sie bei vollem Bewusstsein abzustechen. Beim Schächten erleiden die Tiere, wie unsere Videodokumentationen für "Tierschutz im Unterricht/Erwachsenenbildung" zeigen, bei vollem Schmerzempfinden einen unbeschreiblich qualvollen Todeskampf. Die Rinder werden durch eine Vorrichtung fixiert, damit sie in ihrer Todesangst nicht schwer verletzt fliehen können. In der "Weinberger Maschine zum koscheren Schlachten" werden die Tiere - bei vollem Bewusstsein völlig bewegungsunfähig festgehalten - vor dem Schächtschnitt auf den Rücken gedreht, was ihre Panik noch erhöht. Aus der klaffende Schnittwunde am Hals strömt stoßweise Blut, das durch die ebenfalls aufgeschnittene Luftröhre mit einem pfeifend-röchelndem Ton zum Teil mit eingesogen wird. Es dauert lange, bis die geschächteten Tiere durch den Blutverlust das Bewusstsein verlieren oder an ihrem eigenen Blut qualvoll ersticken.
Dr. Friedrich Landa Dachverbandspräsident der oö. Tierschutzorganisationen Tel.: +43 66 43 43 43 66 http://www.tierschutz.cc
|
| 30.11.03, 10:57 | Brust oder Keule ?
Eine Mutter nährt ihre Kinder mit der Brust. Sie gibt ihnen süße Milch, die sie stark machen gegen das Ungemach des "Lebens". Die Kinder sind gefeit vor Krankheit und Tod. Der Mutter Milch und ihre Liebe sind das Rüstzeug für künftige Widrigkeiten. Die Mutter - Sinnbild für "Leben schenken", der Vater - Sinnbild als Ernährer der "Familie". Beide sind unersetzlich für Kinder, lebenswichtig und die Hoffnungserzeuger auf ein "besseres" Morgen.
Denn in ihren Kindern wird das "Gute" weiter existieren. Ihre Gaben werden weiterleben und von Generation zu Generation weitergetragen. Ihre Kinder sind das Ergebnis einer jahrmillionen Symbiose von Mann und Frau.
Und doch ist nicht immer nur das "Gute" das, weitergegeben wird. Im Gleichklang der natürlichen Auslese wird auch das "Böse" weitergegeben. Es schlummert in jedem von uns. Wann, wie und in welchem Umfang es zu Tage tritt, können wir nicht vorhersagen.
Aber voraussehen ! Wann es zur Katastrophe kommt. Zu Mord, zu Totschlag, zu Bürgerkrieg. Erkennen, wann das Maß an "Güte" das des "Bösen" übersteigt.
Mutter Natur und Vater Deutschland sind am Ende. Ausgezehrt von korrupten Politikern, deren Macht ihnen näher sitzt, als das Geld, auf dem sie hocken. Von Kapitalausbeutern, denen kein Stück Land heilig ist, die alles aufschlitzen mit Baggern, tiefe Wunden Mutter Natur zufügen und sie aussaugen, als sei sie die "heilige Kuh des Reichtums". Alle schürfen tief, moralisch, ethisch und industriell. Nur eines zählt - Macht und Geld. "Reich"tum.
Was ist eigentlich mit "Reich"tun ? Sich auf das "LEBEN" besinnen ? Daß so reich ist an Eindrücken, Erfahrungen, Erlebnissen ? An anderen Menschen, an Tieren, an Freundschaft, an Kulturen ? Oder einfach, an Vertrautheit und Zugehörigkeit, zu der einzigartigen Fauna und Flora, die uns Mutter Natur bereitet und die wir mit Vater Staat bewahren und erhalten können ? National und international- vor allem aber, GESELLSCHAFTLICH !
Ich mag keine dürren Gerippe. Ich mag nicht den Hauch des Todes spüren. Ich will leben !
Das wollen Mutter Natur und Vater Staat auch. Sie brauchen Hilfe. An allen Fronten gleichzeitig kämpfen, das geht nicht. Sie haben in Deutschland 80 Millionen Kinder und keiner ist bereit, wohlgenährt und gerüstet, den Vernichtern unserer eigenen Existenz entgegenzutreten und die Stirn zu bieten ?
Das glaube ich nicht. Ich bin ein Kind von Mutter Natur und Vater Staat und ich rebelliere, wie viele andere auch.
Ich helfe, so gut ich kann, damit keine "bürgerkriegsähnlichen Zustände" hier jemals herrschen. Eine friedliche Lösung ist immer die beste. Doch im Ausnahmefall werde ich nicht den Mut verlieren, sondern ihn haben, zu tun, was zu tun notwendig ist.
Eine Mutter, die keine Brust mehr hat, ihre Kinder zu ernähren, hat nur noch den Vater, der die Keule nimmt und sie erschlägt.
In Deutschland stehen wir kurz davor. Doch bevor wir uns Bürgerkinder, gezeugt von Mutter Natur und Vater Staat, uns von unseren eigenen "gewählten" Vertretern erschlagen erlassen, SOLLTEN WIR den Schlag zur Vernichtung des Systems ausführen.
Der Feldherr von Deutschland
|
| 09.10.03, 10:13 | Ein ehrenwertes Haus
Ferien für Hunde - Wellness für Vierbeiner - All inklusive - Freunde fürs Leben - In den besten Händen - Da will ich hin - Unsere Hunde schlafen nie alleine, nur mit uns in friedvoller Eintracht
So die Anpreisungen im Hausprospekt vom Bellotel in 27257 Sudwalde, bei der Windmühle 75, Fax: 04247-1455.
Ja ... vor ca. 5 Jahren besuchten wir das Bellotel.
Wir suchten eine gute Bleibe für unseren Bullterrier Eddy, falls wir mal für ein paar Tage unseren Eddy, aus welchen Gründen auch immer, nicht bei uns haben können.
Die Inhaberin, Barbara Wolter, empfing uns herzlich und führte uns mit unserem Bullterrier Eddy freundlich über das Gelände.
Dieses ganze Gerede über diese Rassen sei völliger Blödsinn und Bullterrier sind natürlich jederzeit herzlich Willkommen. Anschließend plauderten wir noch über eine „Alte Bremer Weinhändlerfamilie“, einem Arzt in der Schweiz und über plastische Chirurgie etc.
Wir haben dieses Hundehotel in den letzten Jahren häufig weiterempfohlen und hatten auch immer noch im Kopf, falls wir unsere jetzige Bullterrierhündin Sina einmal für ein paar Tage unterbringen müssen, sie dort hinzubringen.
Dieses war für uns immer ein beruhigender Gedanke.
Doch, was ist passiert? Hat man die Fahne in den Wind gehängt?
Denn jetzt flattert mir ein Prospekt des „5 Sterne für 4 Pfoten“-Hotel auf den Tisch und in diesem steht: Für Kampfhunde ist im Bellotel leider kein Platz.
Für Kampfhunde ist im Bellotel leider kein Platz.
Ist ja Spitze, wie man auf den Zug der billigen Hetzpropaganda und den derzeitigen Rassenwahn gegen unsere Hunde aufspringt.
Interessant ist auch, dass gerne über dieses Bellotel in unserer abhängigen Bremer Staatszeitung und dem Bremer Staatssender berichtet wird.
Mitmachen ist halt leicht.
Und eines Tages heißt es dann: Wir haben von nichts gewusst.
Peter Böttcher
|
| 30.09.03, 09:20 | Tag der Integration oder was ist "Rasse" ?
"Hi, Gina !" begrüßte Bella die Freundin: "Na, schon gehört ? Heute ist der Tag der Integration. Da sind alle Menschen lieb zueinander und es ist egal, wie sie aussehen, reden und an was sie glauben !" Gina spitzte die Ohren: "Was ist das denn für`n Quatsch ? Heute sind sie alle lieb zueinander ! Was machen die denn sonst ?" Bella machte ein angespanntes Gesicht: "Ist halt nicht so, wie bei uns Hunden. Ich meine, uns ist es doch schnurzegal, ob einer rot, braun, schwarz oder gefleckt ist. Hauptsache, der riecht gut und ich kann mit ihm spielen und Spaß haben."
"Dicke, tu nicht so, als ob Du denkst !" bemerkte Gina grinsend: "Du gehst doch mit jedem mit, der dir gefällt. Für Dich gibt`s keine Unterschiede. Glaubst Du etwa, jedes Herrchen oder Frauchen würde Dich mit seinem "rein"-Rassigen spielen lassen ? Du könntest dem armen Tier ja einen Kratzer zufügen. Dann sinkt gleich der Wert und auf der Ausstellung gibt es keinen Pokal."
Auf einmal baute Bella sich auf und ihr Fell bekam einen richtigen Kamm. Wutentbrannt schnaubte sie: "Jetzt hör mir mal zu ! Ich bin reinrassig. Echt Englisch Bulldog und international sprachgewandt. In Tschechien geboren, Italien gekauft und lebe seit mehr als 6 Jahren in Deutschland. Hast Du mich jemals nicht verstanden ? Glaubst Du vielleicht, weil Du ein Jagdmix bist, schwarz, schlank und schnell bist Du was besseres als ich ? Deine Eltern sind auch bloß Hunde, genau wie meine. Daß sie von der selben Rasse sind, dafür kann ich nichts. Daß Deine Eltern von unterschiedlicher Rasse sind, dafür kannst Du nichts. Trotzdem bist Du meine beste Freundin und ich würde Dich verteidigen, wenn`s not tut. Ich hab Dich lieb. Auch wenn Du manchmal zum Kotzen oberschlau bist. Aber so bist Du halt. Und auch wenn mein Kopf groß und massiv ist, ich nicht so schnell bin, wie Du und der Groschen manchmal langsamer fällt, bedeutet das noch lange nicht, daß ich doof bin. Hast Du das kapiert ? Wenn Du so viel Wert auf Aussehen oder Nationalität legst und Dich nur unter Deinesgleichen wohlfühlst, dann kann ich nicht mehr Deine Freundin sein. Und jetzt gehe ich. Für mich ist in Deinem deutschen Korb kein tschechischer oder italienischer Platz frei. Das nächste, was Du mir vorwirfst, wird wohl sein, daß ich Dir Deine Arbeit als Aufpasser für "Dein" Herrchen und Frauchen wegnehme und somit Deine Existenzberechtigung. Vielleicht gehst Du dann auch noch auf mich los, nur weil Dein Kopf voll ist mit irgendwelchen hirnverbrannten Vorurteilen, die Dir irgend so ein krummer Hund ins Ohr geflüstert hat. Adieu ! Und das ist französisch !"
Mit diesen Worten drehte Bella sich um. Ihr Blick war tieftraurig und voller Enttäuschung. Langsam, aber hocherhobenen Hauptes schritt sie gen Tür.
Wie von der Tarantel gestochen, sprang Gina auf und machte einen Satz an die Tür vor der Freundin. Erschrocken blieb Bella stehen. "Mon amour, äh`m, mia bella ! Ach Quatsch, liebste Bella ! Ich wollte Dich doch nicht beleidigen. Mir ist es wurscht, was wir sind. Jedenfalls klüger, als die zweibeinigen Oberschlauen genannt Mensch. Ich hab Dich doch so gern, wie Du bist. Mann, auch wenn die uns in Rassen einteilen wollen und damit als gefährlich deklarieren, ich glaube, die sind gefährlicher, als ein ganzes Rudel von uns. Kannst Du mir verzeihen ? Bitte. Meine beste Freundin, und wenn Du auf den Mond fliegen willst, ich komm mit ! Was bedeuten für mich Menschen, die sich gegenseitig totschlagen ? Nicht begreifen wollen oder können, daß sie von der gleichen Art sind, nämlich Homo sapiens ! Was soll das eigentlich ?" ereiferte sich Gina: "Ich hab Dich lieb !" Und mit eingezogenem Schwanz und gesenktem Kopf trollte sich Gina Richtung Balkon. Dort ließ sie sich einfach auf den Boden sinken, wie ein geknicktes Blatt, daß der Wind nicht mehr kraftvoll durch die Welt tragen will.
Bella machte kehrt und folgte ihr. Sie ließ sich sachte vor Ginas Schnauze nieder. Für einen Moment bliesen sie sich den Atem ins Gesicht und Bella flüsterte ganz leise: "War nicht so gemeint. Auch Freunde können sich mal streiten. Hauptsache, hinterher versteht man sich wieder. Ich steh zwar auf italienische Pasta, aber ein deutsches Steak ist auch nicht übel." "Wenn wir beide das verdrückt haben ? fragte Gina erleichtert.
Und wie auf Kommando, als ob ein unsichtbares Band sie beide aktiviert hätte, lachten sie lauthals los und riefen: "Dann setzen wir einen großen Haufen in diese irre Welt und scheren uns einen Teufel um Rasse, Nationalität und Religion. Vielleicht spielen wir dann auch mit Nachbar`s Lumpi ? Wir sagen`s ja, Dog es stinkt !
|
| 01.08.03, 22:29 | Wem die Seele brennt
Kein Windhauch gab Kühle. 30 Grad Hitze legen selbst den robustesten Hund auf die Matte. So war es kein Wunder, dass Gina wie ein frisch gemähter Grashalm auf dem Balkon lag, alle viere von sich gestreckt und döste. Bis, ja bis …..
„Knusperflocke, ich will spielen !„ flüsterte jemand in ihr Ohr. Gina zog die Lefzen hoch: „Sabber mir nicht in mein Ohr, Bulldozzi und störe nicht meine Ruhe, es ist viel zu warm zum Spielen !„ zischte Gina gereizt. „Mit Dir ist heute gar nichts los !„ beschwerte sich Bella und schmiß sich gleich neben Gina. „Dir brennt das Fell und anderen die Seele !„ Gina spitzte die Ohren: „Wem brennt die Seele ?„ „Na, den Kindern !„ meinte Bella. „Welchen Kindern ?„ fragte Gina interessiert.
„Den künftig armen Kindern, sag mal hast Du noch nichts gehört ? Die tolle Ministerin Schmidt mit ihren Hartzschen Reformvorschlägen gleicht Arbeitslosenhilfe auf Sozialhilfeniveau an. Im Klartext bedeutet das, für Alleinstehende gilt der Regelsatz von ca. 280,00 € monatlich im Durchschnitt und für jedes Kind, abhängig vom Alter, gibt es zwischen 150,00 € und 230,00 €. Summa Summarum für beide zwischen 430,00 € und 510,00 €. Davon kann keiner leben und nicht sterben. Betroffen davon werden künftig 1,5 Millionen Kinder sein. Und da quatschen die Sozialdemokraten und Grünen immer von „unsere Kinder sind unsere Zukunft„ ! Besser ist wohl, unsere Kinder sind unsere Armut ! Schämen sollten die sich. Ihre eigenen hüten und verwöhnen sie wie Goldstücke ! Ferkelsköppe !„ empörte sich Bella.
„Ja, die „armen„ Kinder von heute sind die Sozialhilfeempfänger von morgen. Schlechte Bildung, Gewalt in der Familie, Obdachlosigkeit, keine Zukunftsperspektive. Was soll daraus werden ? Und das schlimmste, es ist kein nationales Problem, sondern ein internationales. Solange Kommerz den Verstand blockiert und regiert, wird sich kaum etwas ändern. Wie sonst kann Ministerin Herzegut Schmidt dem Deutschen Kinderschutzbund und Deutschen Familienverband signalisieren, ihre Kritik laufe ins Leere ? Verdammt noch mal, der Staat gibt doch schon genug. Noch mehr wäre des Guten einfach zuviel.„, sinnierte Gina.
„Ach, hör doch auf mit dem Kleinkindergebrabbel. Klartext ist wohl eher, die Verbände sollten sich Unterstützung suchen auf dem politischen Parkett. Damit sie endlich gehört werden. Sich wehren ist das Gebot der Stunde. So`ner Ministerin gehören die Bezüge gekürzt. Bis auf Sozialhilfeniveau. Was glaubst Du, wie schnell die ans Arbeiten kommt und endlich ihren Verstand benutzt, als weiterhin hohle Wasserblasen aufsteigen zu lassen. Da kann die sogar richtig Kopfrechnen und weiß Gott woher, kommt auch mehr Geld. Phantasie ist gefragt und Eigeninitiative. Wird mit den Langzeitarbeitslosen genauso gemacht.„, schnaubte Bella wütend.
„Ist ja schon gut, meine Dicke !„ versuchte Gina sie zu beruhigen. „Hast ja recht, wenn ich könnte, würde ich in die Politik gehen. Mit meiner Schnauze mal richtig zubeißen und den Laden ordentlich aufmischen. Damit denen der Hintern ordentlich brennt. Ich sag`s ja, Dog, es stinkt.„
|
| 26.07.03, 22:06 | Ewiger Krieg für den ewigen Frieden?
Es wird Zeit, die Wahrheit zu sagen. Amerika steht vor schicksalhaften Entscheidungen, welche bedeuten könnten, sich in eine Serie von Kriegen zu stürzen, die den Kampf der Kulturen, vor dem der Harvard-Professor Samuel Huntington warnte, tatsächlich entzünden könnten. Diese Kriege wären eine Katastrophe für die Welt und für dieses Land.
Wir erheben den Vorwurf, daß eine Verschwörung von haßerfüllten Artikelschreibern und Regierungsangestellten unser Land in Kriege zu treiben versucht, die nicht im Interesse Amerikas sind. Wir beschuldigen sie, sich verdeckter Kanäle und verdeckter Verbindungen zu bedienen, um diese Kriege auszulösen und das Abkommen von Oslo zu zerstören. Wir beschuldigen sie, die Beziehungen der USA zu jedem Staat in der arabischen Welt, der das Recht der Palästinenser, in ihrem eigenen Land und eigenem Staat zu leben, verteidigt, bewußt zu zerstören. Wir werfen ihnen ihre Arroganz, Vermessenheit und Kriegslüsternheit vor, welche dazu geführt hat, uns Freunden und Verbündeten in Arabien wie in der ganzen Welt zu entfremden. Noch nie haben wir eine derartige Isolation Amerikas erlebt. Schlimmer noch: Präsident Bush hat sich von diesen Neocons in eine Falle locken lassen, welche ihn die Wiederwahl kosten dürfte und Amerika der Friedensdividende beraubt hat. Damit ist das Werk zweier Generationen aus der Zeit des Kalten Krieges vernichtet.
Die Neokonservativen
Wer sind die Neokonservativen? Die erste Generation rekrutierte sich aus ehemaligen Liberalen [d.h. Sozialisten im europäischen Verständnis] und Trotzkisten; aus heimatlosen Republikanern, denen der Kurswechsel McGoverns und die republikanische Beherrschung des Kongresses mit Ronald Reagan 1980 den Lebensraum entzogen hatte.
Ein Neokonservativer, schrieb Kevin Phillips seinerzeit, dürfte eher ein Mann der Stirn statt der Faust sein. Heute dürfen wir in ihm oder in ihr einen Repräsentanten des gehobenen öffentlichen Dienstes, einer Eliteschule wie des American Enterprise Institute (AEI) oder eines seiner Ableger wie das Center for Security Policy oder das Jewish Institute for National Security Affairs (JINSA) vermuten. Wie jemand zutreffend bemerkte, sind die Neokonservativen eher in einer Denkfabrik denn in einer Maschinenhalle zu finden. Kaum einer von ihnen kennt die Wirtschaftswelt oder kommt aus der Armee; kaum jemand war am Wahlkampf des Republikaners Goldwater beteiligt. Die Bezugsfiguren der Neokonservativen sind Woodrow Wilson, FDR, Harry Truman, Martin Luther King, die Senatoren der Demokraten Henry "Scoop" Jackson (Wash.) und Pat Moynihan (N.Y.).
Alle sind sie Interventionisten [sprich: Imperialisten] [...]. In ihrem Umfeld finden wir Jeane Kirkpatrick, Bill Bennett, Michael Novak, und James Q. Wilson. Zu ihren Publikationen gehören "The Weekly Standard", "Commentary", "The New Republic", "National Review", und die Leitartikel des "Wall Street Journal". Obwohl der Personenkreis der Neokonservativen nur wenige Leute zählt, üben sie mittels der Kontrolle über diverse konservative Stiftungen und Zeitschriften, über ihren Zugang zu den Leitartikeln und ihren direkten Draht zu den Schaltzentren der Macht einen unverhältnismäßigen Einfluß aus.
Als der Kalte Krieg zu Ende ging, begannen die Neokonservativen einen neuen Feldzugsplan zu entwerfen, um ihrem Leben einen Sinn zu verleihen. Mit dem 11. September kam ihre Zeit. Sie nutzten den Zorn der Amerikaner, um das Land in einen Kreuzzug gegen ihre eigenen Feinde zu hetzen, gegen die arabischen und islamischen "Schurkenstaaten", die sich den Hegemonieansprüchen der USA widersetzen [...].
Dabei ist der Kriegsplan bereits vor dem 11. September ausgearbeitet worden. Als Präsident Bush nach Niederwerfung der Taliban nach neuen Gegnern Ausschau hielt, schoben sie ihm den Topf mit der Fertigspeise über den Tisch: Bush löffelte bereitwillig.
Am 12. September teilte Bill Bennett den noch unter Schock stehenden Amerikanern mit, es sei der "Kampf zwischen Gut und Böse" ausgebrochen, der Kongreß müsse dem militanten Islam den Krieg erklären und eine "überwältigende Streitmacht" einsetzen. Bennett nannte den Libanon, Libyen, Syrien, den Irak, den Iran und China als Angriffsziele. Afghanistan im übrigen, das Land des Alten vom Berge, war nicht darunter. Wie konnte Bennett wissen, welche Nationen anzugreifen waren, bevor die Urheberschaft für den 11. September bekannt war?
Auch das "Wall Street Journal" veröffentlichte unverzüglich eine detaillierte Liste von der Luftwaffe anzugreifender Ziele; die Rede war von Luftschlägen auf Terroristenlager in Syrien, dem Sudan, Libyen, Algerien und vielleicht auch Ägypten. Aber weder die von Bennett genannten Länder noch jene im "Wall Street Journal" genannten haben das geringste mit dem 11. September zu tun.
Am 15. September legte nach Auskunft von Bob Woodward (in "Bush at War") Paul Wolfowitz eine Denkschrift vor, die Argumente für einen Militärschlag gegen den Irak - nicht aber gegen Afghanistan - versammelte. Wieso gegen den Irak? Weil, wie Wolfowitz argumentierte, ein Krieg gegen Afghanistan eine unsichere Sache sei, während der Irak ein heruntergekommenes diktatorisches Regime habe, das schnell zusammenbrechen werde. Am 20. September 2001 sandten 40 Neokonservative einen Offenen Brief an das Weiße Haus, in welchem Präsident Bush bezüglich der Maßnahmen instruiert wurde, die beim Krieg gegen den Terror zu ergreifen waren. Zu den Unterzeichnern gehörten Bennett, Podhoretz, Kirkpatrick, Perle, Kristol und der "Washington Post"-Kolumnist Charles Krauthammer. Bei diesem "Offenen Brief" handelte es sich um ein Ultimatum. Wolle er die Unterstützung der Unterzeichner behalten, so habe er die Zerstörung der Hizbollah zur Aufgabe zu machen, Vergeltungsschläge gegen Syrien und den Iran zu führen - sollten diese ihre Unterstützung der Hizbollah nicht einstellen - sowie Saddam von der Macht zu vertreiben. Den Angriff auf den Irak zu unterlassen, so warnten die Unterzeichner, würde "eine frühe und vielleicht entscheidende Kapitulation im Krieg gegen den internationalen Terrorismus bedeuten."
Hier haben wir die Verschwörung: Nur neun Tage nach dem Angriff auf Amerika teilen die Intellektuellen dem Oberkommandierenden mit, daß er, für den Fall, daß er ihren Plänen nicht folge, mit dem Vorwurf der Kapitulation vor dem Terror zu rechnen habe. Die Hizbollah aber hatte mit dem 11. September schlicht nichts zu tun. Was also hatte die Hizbollah verbrochen? Die Hizbollah hat Israel gedemütigt, indem sie dieses zwang, seine Truppen aus dem Libanon abzuziehen.
Präsident Bush ist also gewarnt worden. Die ihm zugewiesene Aufgabe war, den Angriff vom 11. September zu nutzen, um eine Reihe von Ländern anzugreifen, von denen kein einziges die USA angegriffen hatte, die aber alle erklärte Feinde Israels waren. Bibi Netanyahu, der ehemalige israelische Ministerpräsident, war - nebst einem soeben eingebürgerten Herrn Genet - auf allen amerikanischen Fernsehkanälen präsent, um uns zum Krieg gegen das "Reich des Schreckens" aufzurufen. Dieses "Reich des Schreckens" bestand, wie uns gesagt wurde, aus der Hamas, der Hizbollah, dem Iran, dem Irak und der "palästinensischen Enklave". So schrecklich diese Gruppen auch sein mögen, was haben sie den USA getan?
Die Kriegspartei hat alles daran gesetzt, die USA in einen Nahostkrieg zu verwickeln, bevor das Land zur Besinnung kommen konnte. Tom Donnelly vom "Project for the New American Century (PNAC)" [dem "Projekt für das Neue Amerikanische Jahrhundert"] forderte die sofortige Invasion des Irak: "Ein solcher Angriff bedarf keineswegs der Aufstellung von einer halben Million Soldaten." Die größere Herausforderung werde erst kommen, so schrieb er, wenn die Kämpfe vorbei sind.
In das selbe Horn stieß Jonah Goldberg von der "National Review": "Die Vereinigten Staaten müssen Krieg gegen den Irak führen, denn in dieser Gegend muß Krieg geführt werden und am Sinnvollsten ist ein Krieg gegen den Irak."
Goldberg bekräftigte bei dieser Gelegenheit auch die sogenannte Ledeen-Doktrin, benannt nach dem ehemaligen Beamten des US-Verteidigungsministeriums, Michael Ledeen. Goldberg beschrieb diese so: "Es ist notwendig, daß sich die USA alle zehn Jahres irgendso ein Krähwinkel-Land herauspicken und gegen die Wand werfen; einfach nur, damit alle sehen, daß wir es ernst meinen. (Als der französische Botschafter in London angelegentlich eines Abendessens die Frage aufwarf, ob wir wirklich wegen so eines "beschissenen kleinen Landes" den III. Weltkrieg riskieren wollen, dürften die Goldbergs wenig begeistert gewesen sein.)
Ledeen im übrigen betrachtet die Sache inzwischen nicht ganz so beliebig: In "The War Against the Terror Masters" benennt er exakt die Regime, welche Amerika zu zerstören hat, beginnend mit den Großen Drei: Iran, Irak und Syrien. Sodann ist die Sache mit Saudiarabien zu regeln. Sind die Diktaturen im Iran, Irak, Syrien und Saudiarabien erst einmal gestürzt, ist die Aufgabe damit nicht zu Ende. Wir haben die Vollendung der Demokratisierung zu sichern. Stabilität ist keine würdige Mission und wäre ein irreführendes Konzept. Es geht in Ländern wie Iran, Irak, Syrien und Saudiarabien nicht um Stabilität, sondern um Veränderung. Es geht durchaus um Destabilisierung; die Frage ist lediglich, mit welchen Mitteln.
Indem Ledeen Stabilität als ein für die USA unwürdiges Ziel bezeichnet, erläutert er zugleich dessen "historische Mission": die kreative Zerstörung: Wir zerstören mit jedem Tag die alte Weltordnung, sowohl zu Hause als auch im Ausland. Wir vollbringen dieses Zerstörungswerk in der Wirtschaftswelt, in der Literatur, der Kunst, der Architektur, beim Film, in der Politik und auf dem Gebiet des Rechtswesens. Unsere Feinde haben diesen Wirbelsturm aus Energie und Schaffenskraft, der ihre Traditionen (welche auch immer) untergräbt, immer gehaßt; wir haben jene, die nicht Schritt halten konnten, immer beschämt. Wir müssen sie vernichten, um unsere historische Mission zu erfüllen.
Derartige Ausführungen haben weit mehr mit Leon Trotzki gemein als mit Robert Taft und offenbaren einen jakobinischen Zug jener Art von Neokonservatismus, der mit dem eigentlichen Konservativsein nichts gemein hat.
Dem "Weekly Standard" war Ledeens Feindesliste nicht umfassend genug. Wir sollten nicht nur jenen Staaten und Gruppen den Krieg erklären, die Terroristen beherbergen, meinte der "Standard", wir sollten auch jene mit Krieg überziehen, die in der Zukunft geneigt sein könnten, Derartiges zu tun.
Robert Kagan und William Kristol waren vor dieser Aussicht auf Armageddon außer sich vor Freude. Der kommende Krieg "wird sich ausbreiten und eine ganze Reihe von Staaten erfassen. Er wird Züge jener Auseinandersetzung der Kulturen haben, die man zu umgehen trachtete. Daß dabei auch moderate arabische Regime mit draufgehen, ist durchaus denkbar."
Norman Podhoretz ging in "Commentary" noch ein Stück weiter, er sang geradezu das Hohelied des Kampfes der Kulturen, es sei George W. Bushs Mission, den "IV. Weltkrieg zur Niederwerfung des militanten Islam" zu führen. Bei vernünftiger Abwägung handele es sich bei den Ländern, die niederzuwerfen sind, keineswegs nur um jene, die als die Achse des Bösen bezeichnet wurden, also um den Irak, den Iran und Nordkorea. Mindestens Syrien, der Libanon und Libyen sollten auch drankommen, wie auch sogenannte "Freunde" Amerikas, wie die königliche saudische Familie und Ägyptens Hosni Mubarak zusammen mit der palästinensischen Verwaltung. Bush habe die "allzu vorsichtigen Ratschläge des ständigen Bedenkenträges Colin Powell" beiseite zu schieben; er solle "Mumm beweisen, der geschlagenen islamischen Welt eine neue politische Kultur zu verpassen. So wie es der Krieg gegen al-Quaida notwendig machte, die Taliban zu zerstören, wird es unumgänglich sein, fünf oder sechs Diktaturen in der islamischen Welt zu beseitigen, darunter die palästinensische Verwaltung Yassir Arafats", meint Podhoretz. "Ich kann mir sogar vorstellen, daß die Umwälzungen, die dieser Krieg mit sich bringt, zu einer Art neuen imperialen Mission der USA führen, welche in der Beaufsichtigung der Nachfolgeregierungen bestünde, um diese Regierungen, die den jetzt dort herrschenden Despotismus ablösen sollen, zu Reform und Modernisierung anzuhalten. Ich könnte mir auch eine Art Protektorat über die Ölfelder Saudiarabiens vorstellen; da es immer weniger nachvollziehbar ist, wieso 7.000 Prinzen erlaubt sein soll, der ganzen Welt ihre Steuern aufzuerlegen."
Podhoretz griff Eliot Cohen Formulierung vom "World War IV." - also dem IV. Weltkrieg - auf. [Gerade so, als ob über den III. nicht mehr gesprochen zu werden brauche.] Kurz darauf war zu sehen, wie Bush Cohen's Buch - das er geschenkt bekam - in den Händen hielt. Cohen feiert in diesem Buch den Sieg ziviler Politik über die Militärs, wobei Winston Churchill und David Ben Gurion als Beispiele dienen.
Wenn es nun also gilt, folgt man Podhoretz, Bennett, Ledeen, Netanyahu, und dem "Wall Street Journal", demnächst die Regierungen von Algerien, Libyen, Ägypten, dem Sudan, dem Libanon, Syrien, dem Irak, Saudiarabiens und dem Iran zu stürzen und nebenbei Organisationen wie Hizbollah, Hamas und die palästinensische Verwaltung zu zerschlagen, cui bono?
[...]
Am 26 Januar 1998 erhielt Präsident Clinton ein Schreiben, in welchem er dringend gebeten wurde, anläßlich der bevorstehenden Rede zur Lage der Nation die Beseitigung des Regimes von Saddam Hussein als "Ziel amerikanischer Außenpolitik" zu deklarieren und militärische Gewalt einzusetzen, da "die Diplomatie versagt hat."
Für den Fall, daß Clinton dieser dringenden Bitte nachkomme, so die Unterzeichner, würden diese ihre "volle Unterstützung bei diesem schwierigen aber notwendigen Vorhaben gewähren." Unterschrieben haben dieses Gelöbnis Elliott Abrams, Bill Bennett, John Bolton, Robert Kagan, William Kristol, Richard Perle und Paul Wolfowitz. Vier Jahre vor dem 11. September war Bagdad als Kriegsziel bereits in den Köpfen verankert.
[...]
Die Wolfowitz-Doktrin
Im Jahre 1992 gelangte ein erstaunliches Dokument des Verteidigungsministeriums aus der Feder von Paul Wolfowitz an die Öffentlichkeit. Barton Gellman von der "Washington Post" bezeichnete es als eine "geheime Denkschrift, der Nation zu helfen, die 'Zielstellung für das kommende Jahrhundert' zu bestimmen." In der Denkschrift wurde die permanente Stationierung von US-Truppen auf sechs Kontinenten angeregt, um alle "potentiellen Wettbewerber, die eine größere Rolle im regionalen oder globalen Maßstab spielen könnten, abzuschrecken." Die Politik der Eindämmung als die im Kalten Krieg erfolgreiche Strategie sollte von einer neuen Einstellung abgelöst werden, um "eine neue Ordnung zu errichten und zu sichern." Obwohl der Inhalt der Wolfowitz-Denkschrift dementiert und amtlicherseits für irrelevant erklärt wurde, fand sich deren Inhalt in der von Präsident Bush am 21. September 2002 herausgegeben 33 Seiten starken Erklärung zur Nationalen Sicherheitsstrategie ( National Security Strategy - NSS) wieder.
[..]
Den Gegnern Amerikas teilt die neue Doktrin unmißverständlich mit: "Wir werden nicht davor zurückschrecken, notfalls alleine vorzugehen, wir werden unser Recht auf Selbstverteidigung auch durch Präventivschläge ausüben."
Die neue Sicherheitsstrategie sagt einer jeden Macht, die den Versuch unternehmen sollte, den USA machtpolitisch ins Gehege zu kommen, den Krieg an: "Der Präsident hat nicht die Absicht, es irgendeiner Nation zu gestatten, den seit dem Fall der Sowjetunion erreichten Vorsprung der USA anzutasten. Unsere Streitkräfte werden stark genug sein, einen jeden Versuch eines potentiellen Gegners, der den Versuch unternehmen sollte, eine militärische Macht aufzubauen, die jene der USA übertrifft oder dieser auch nur gleichkommt, zu vereiteln.
Amerika müsse sich damit abfinden, "Gestalter der Nationen im großen Rahmen und ohne Alternative zu sein", doziert Robert Kagan. Aber diese neokonservative Vision wird uns wohl in ein Zeitalter hinüberleiten, welches Harry Elmer Barnes "den ewigen Krieg für den ewigen Frieden" genannt hat.
Seltsame Methoden im Amtsgericht Tiergarten (Berlin-Moabit)
Vor diesem Gericht muß ich mich gegen Anklagen verteidigen, welche die Rechtsordnung angreifen, indem sie die allgemeine Sitte, vom Bundestag verabschiedete Gesetze oder Grundsätze eines rechtsstaatlichen Normen entsprechenden Verfahrens zum Gegenstand der Anklage machen.
So geschehen zu 271 Cs 477/00, wo diesem "versachlichende Wortwahl" - als die Bewegung zur Sachlichkeit, zur Objektivität hin - vorgeworfen wird. Versuche, darauf hinzuweisen, daß das Gebot der Sachlichkeit in einer zweitausendjährigen europäischen Rechtstradition wurzelt, ohne welche nicht nur Europa, sondern jedes zivile Rechtssystem nicht vorstellbar ist, wurden am 20. März 2003 mit der Beschimpfung, er wolle das Gericht "für dumm verkaufen", quittiert und jede weitere Ausführung verboten.
Siehe näheres unter Siehe näheres unter www.sleipnir.netfirms.com
|
| 25.07.03, 23:22 | Schwindelgefühle oder wie können wir das Karussel im Kopf stoppen ?
Was ist Schwindel ? Entweder eine Krankheit oder eine bewußte Lüge ! Beides haben eines gemeinsam. Die Symptomatik. Karussell fahren im Kopf, Verwirrtheit, Schwarz-werden-vor den Augen bis hin zur Besinnungslosigkeit und Ohnmacht und in vielen Fällen Begleiterscheinungen wie Brechreiz bis zum erbittersten, letzten Zäpfchende im Rachenraum. Es schlägt auf den Magen und aktiviert auch gleichzeitig den Darm. Wenn es kommt, knüppeldick. Aus allen Rohren wird ins Klo geballert. Von hinten und vorn gleichzeitig. Gott möge jedem gnädig sein, der seinen Spucknapf nicht gleich mit vor`s Klo stellen kann.
Unsere "demokratisch" gewählten Wortverdreher haben damit kein Problem. Egal, wo sie hinkommen und den Mund aufmachen, werden sie von einem "kompetenten" Stab von Spucknäpfen begleitet. Beispiel unsere "gute" Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Was sie als "Gesundheitsreform" in engster Zusammenarbeit mit dem Pfui-Napf CDU-Seehofer ausgekaspert hat, ist nur ein Beispiel für ein "ausgeklügeltes" System wilder Spekulationsorgien. Oder besser gesagt, an der Wirklichkeit voll vorbei, dabei aber ein guter Griff ins Portemonnaie. Und wieder hissen wir die Flagge der "Eigenverantwortlichkeit", der "Transparenz", der "schwindelerregenden Höhenflüge" ausgebuffter Ganoven und Lobby-Entgegentreter der Krankenkassen und Pharma-Industrie.
Mmh, sehr positiv. Und wo ist die Positivliste für "Schein"-"Sein"- Medikamente der Pharma-Industrie, die schon vor Jahren erstellt wurde und irgendwo im Schredder hängen geblieben ist, weil nicht jede Seite durchgejagt werden wollte ? Antwort ? Weiß ich nicht.
"Soziale" Verträglichkeit ? Otto Normalsterblich und bitte kapitalistisch ausbeuterlohnabhängig kann 10 € für den Arztbesuch im Quartal abdrücken. Na, merken Sie schon, wie es im Darm drückt ? "Hilfsbedürftige" zahlen nur 1 €. Wer braucht hier Hilfe ? Der Arzt oder die Krankenkasse ? Damit die Praxis renoviert und die Krankenkasse ein neues Verwaltungsimperium aufbauen kann ? Oder damit die "Beiträge" sinken, die jetzt schon gen Himmel stinken ?
Halten wir uns nicht mit "Kleinigkeiten" auf. Schon wird der Ruf laut, auch Beamte und Selbständige sollen in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen. Gegenruf der privaten Versicherungen "Dann gehen wir den Bach hinunter". Das kostet, Arbeitsplätze, Service, Wettbewerb.
Na gut, dann "schwindelt" sich Ulla auch hier in Affenhöhe auf den Brotbaum hoch. Es sind nur Überlegungen, die mal laut ausgesprochen wurden. Eben bedeutungslos, aber nicht lobbylos. Auch vom Tisch.
Schwindel ist Normalität. Getragen von dem Gedanken, zwar moralisch nicht einwandfrei zu handeln, doch das "Beste" für uns Bürger zu wollen. Politiker sind halt auch nur Menschen, die nicht gern ihr Gesicht im Spiegel betrachten. Zu viele schwarze Punkte könnten ihr "reines" Gesicht beflecken und auf uns "abstoßend" wirken.
Wer würde sie dann noch wählen ? Die arme, immer wieder angestochene, an ständigem Blutverlust leidende Bürgersau nicht mehr. Das kostet. Amt, Macht, Würde, Geld !
Wen interessieren da die karusselartigen Haltungsbedingungen für Bürgerschweine ? Wem`s nicht paßt, kann sich eine Kugel durch den Schädel jagen. Ist schließlich eigenverantwortlich.
Die Gesundheitsministerin a. D.
|
| 01.06.03, 21:07 | Welthundeausstellung in Dortmund ! Tierquälerei ist auch dabei !
Zur Zeit war wohl alles, was an Tierschützern nur irgend mobilisierbar war, in Dortmund bei der Welthundeausstellung. Sie brachen reihenweise Autos auf, um Hunde herauszuholen, denen dort der Erstickungstod drohte. Die Tierschützer drehten völlig durch, weil sie viel zu wenige waren...
Eine Meldung ging bereits durch die Presse - ein Hovawart war durchgedreht und um sich gebissen. Ihm wurde die Schnauze zugeklebt, woran er dann erstickte.
Tröstet mich der Gedanke, dass bekannt ist, dass solche Hunde sich nie mehr beruhigen, dass etliche von ihnen als brandgefährliche Tiere den Rest ihres Lebens weggesperrt hinter Zwingerstäben verbringen müssen ! Nicht wirklich...
Aber so einiges fällt mir dazu ein - zum Beispiel, wie wir alle mit unserem Frust und unserer Enttäuschung umgehen darüber, dass wir so alleine standen und stehen im Kampf gegen die Gesetzgebungen.
Jetzt denke ich - Mann, wir waren doch richtig viele. Guckt Euch doch um !!! Das was jetzt in Dortmund abging - das ist die durchschnittliche Hundewelt, und zwar die vorzeigbaren, die elitären. Die, die mit ihren Preisen und Pokalen protzen, die von denen der Durchschnittsbürger gesagt bekommt, es seien verantwortungsvolle Leute, von denen man Hunde kaufen solle. Rund um die Welt. Echt, oder ?
DAS - ist der VDH, die FCI und wie sie alle heissen mögen. Sorry, bitte nicht mich steinigen - aber das IST nun einmal das Bild bzw. der Schatten, der jetzt auf alle fallen wird.
Dortmund ist WELTHundeausstellung. Ein Querschnitt sozusagen rund um Hunderassen und -zucht der ganzen Welt. Möchte wissen, welchen Platz der Hund bekommen hat, dem die Schnauze zugeklebt werden musste. Bzw. seine Halter/Züchter.
SO also geht der durchschnittliche, VORZEIGBARE Hundehalter/Hundezüchter mit seinen Hunden um. Reihenweise tote und durchgeknallte Hunde und ein paar einsam kämpfende Tierschützer....
Und da wundern wir uns über Hundeverordnungen ? Da wundern wir uns, dass wir alleine dastehen ? Da wundern wir uns, dass so viel Unrecht, so viel art- und tierschutzwidrige Gesetzesmaßnahmen keinen Sturm der Entrüstung auslösen ? Da wundern wir uns, dass "die Hundehalter" sich offensichtlich für so gar nichts interessieren geschweige denn engagieren ? Da wundern wir uns, dass die Bevölkerung Angst vor uns und unseren "Viechern" hat ?
Sorry - aber mich wundert angesichts solcher Dinge eigentlich eher die Tatsache, dass wir noch so viele sind...
Und in Momenten wie diesen denke ich, dass "wir" uns unsere Hundeverordnungen und -gesetze redlich verdient haben. Nein - keine Bange - ich wechsele nicht die Seite. Sie treffen - viel zu oft - die Falschen und das war und ist der Punkt.
Nur ... WUNDERN, warum Organisationen wie der VDH immer auf der politisch-vorsichtigen Seite geblieben sind, anstatt auf die Barrikaden zu gehen, warum ein paar wenige sich verausgaben und der Rest es eigentlich eher immer schlimmer treibt ... WUNDERN, werde ich mich mit Sicherheit NIE mehr.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob es nur die Hundehalter sind. Im Staat Massechussetts/USA ist es bei ziemlich hohen Strafen verboten, Kinder alleine im Auto zu lassen. Aus genau denselben Gründen - weil sie bei sengender Hitze einen furchtbaren Tod gestorben sind. Würde man einen Weltkinderkongress mit Kindern abhalten, wären jetzt vielleicht die Kinderschützer am Rudern. Vielleicht nicht so einsam (Kinderschutz ist halt gesellschaftsfähiger als Tierschutz) - aber trotzdem.
Das scheint die Welt zu sein, in der wir leben. Das sind die Gegebenheiten, in denen derartige Verordnungen notwendig erscheinen und erlassen werden. Und DESHALB tun wir uns so schwer: weil die Gegebenheiten sich nicht ändern, jedenfalls nicht zum besseren.
Mit tieftraurigen Grüßen
Gabi Woiwode
|
|
|